Mama, warum rennt der ?

Ich bin nicht mehr bereit zu rennen

Ich bin nicht mehr bereit, mich zu beeilen

Ich bin jahrzehntelang gerannt, jetzt sollen die anderen gerne weiter rennen und mich von mir aus auch gerne blöd angucken 🙂

Bei der Arbeit ist operative Hektik ja sehr gefragt, das macht immer einen guten Eindruck

Ich arbeite viel, ich arbeite gut und ich arbeite hier lange genug, um niemandem mehr etwas beweisen zu müssen

In der Stadt ist rennen auch sehr gefragt

Man schubst sich gegenseitig von der Rolltreppe um als erster in der Straßenbahn zu sein

Ich renn auch manchmal gerne

Aus Spaß an der Freud, aus sportlichem Ehrgeiz … aber ich renn nicht mehr durch mein Leben

Denn das führt mich nirgendwo hin als zu gestoßenen Zehen, innerer Unruhe und Erschöpfung

Menschen fragen mich schon besorgt „Bist du müde?“

Nee, eben nicht, ich bin weniger müde 🙂

Darf man nur langsam gehen, wenn man müde ist ?

Muss man sich immer erst müde rennen ?

Und da fiel mir ein … meine Mutter hat mir erzählt … als ich klein war und sah jemanden rennen, hab ich sie immer verrückt gemacht mit der Fragerei „Mama, warum rennt der?“

Offensichtlich war mir das als Kind schon suspekt, hatte ich nur zwischendurch ein paar Jahrzehnte lang vergessen ….

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Man muss nicht immer alles tun,

Was man tun KANN

Wie wär’s damit, einfach mal nur zu tun,

Was sich gut anfühlt

Zu lange war es verpönt

Wie fühl ich mich, wie geht es mir ?

Weiter gehen

Drüber weg gehen

No more

I refuse

Never say never ?

Das ist keine Weisheit, das ist ein James Bond Film 😉

Versuche niemals, alles zu verstehen – das hatten wir ja schon

Versuche aber auch niemals, dich allen Menschen verständlich zu machen

In irgendeiner Blog-Einleitung las ich mal:

„Hier ist für jeden was dabei“

Muss hier für jeden was dabei sein ?

Für wen schreib ich denn meinen Blog?

Für wen tu ich überhaupt irgendwas?

Es ist eine uralte, unendliche philosophische Diskussion :

Gibt es selbstloses Handeln ?

Für mich ist die Frage da erst mal:

Was heißt selbst-los?

Was ist mein Ich und was ist mein Selbst?

Da sehen wir direkt sehr schön:

Philosophie ist was für Leute, die nix Besseres zu tun haben 🙂

Kann man mal machen, aus Spaß an der Freud

Michse jedoch bevorzugt das praktische, konkrete, tätige Leben

Und da ist es vollkommen egal, ob ich im allerletzten Urgrund für mich oder den anderen handele, wenn ich z.B. jemandem helfe oder sonst irgendwas tu

It’s my life and I do want I want

Ob ich verstanden werde, ob ich geliebt werde, ob ich gelesen werde, das alles liegt nicht in meinem Einfluss

Ich kann nur dem folgen was in mir ist

Fang ich an, dem zu folgen, was ich mein, was andere wollen

Richte ich mein Verhalten an anderen Menschen aus

Werd ich mich unwillkürlich verlaufen und überall hinkommen, aber nicht dahin wo ich hin gehör

Und damit, verehrtes Publikum, wärenwir beim dritten never:

Beziehe niemals das Verhalten anderer Menschen auf dich

Es hat nur in den allerseltensten Fällen etwas mit dir zu tun

 

Gedanken zu gestern

Interessant finde ich auf jeden Fall, was mein Text zum Thema „Beziehungen“ so alles auslöst… Das scheint ganz oben zu stehen auf der Skala des Interesses…

Ich persönlich dagegen finde andere Themen, über die ich sonst manchmal so schreibe, viel interessanter

Und das erklärt wohl schon … warum ich mit den meisten Menschen da nich so ganz in eine Meinung komm 😉

Und da sehe ich für mich wieder ganz klar:

Ich bin Mensch, ich bin nich heilich, ich habe Bedürfnisse und lebe mitten in diesem Leben

Aber die Beziehung zu einem anderen Menschen mir und meiner Ent-Wicklung überordnen … puuuh…

When it happens it happens

Wenn es Liebe ist ist es Liebe

Aber immer in Freiheit

Zusammen SEIN freier Menschen

Alles andere…. never more… nich in diesem Leben

Ansonsten 🙂

Alles Liebe ❤

Allein oder in Begleitung?

Ich bleib dabei: Kommt ganz auf die Begleitung an

Wenn ich mit mir bin, bin ich ja nicht alleine

Wenn ich mit mir bin – und meine Ruhe hab 😉  kann ich in mir alles finden, was mir vielleicht fehlen könnte

Allerdings ist mein Traum auch nicht Trautes Heim, Glück zu Zwei’n, sondern ein freies, selbst-bestimmtes Leben – Mit Gott an meiner Seite

Und mit Gott an meiner Seite bin ich eh immer in der Mehrheit 😉

Wenn es einen Konsens gibt mit einem Menschen ist es gut

Aber keine halb-gehangenen Kompromisse – Nicht mehr in diesem Leben

Das hat nichts zu tun mit Isolation oder Abschotten – Bin ich wirklich ich, bin ich umso mehr mittendrin im Leben und verbunden mit Gott und den Menschen

Ich brauch auch keinen, der mich aufwertet in Kamelen oder Komplimenten

Ich weiß selbst, was ich wert bin

Dafür hab ich ein halbes Jahrhundert gebraucht – und das war oft verdammt anstrengend und apselut nich immer easy

Aber jetzt hab ich mir das verdient 🙂

 

 

never more – kannst du mich kaufen

Ein für alle Male:

Ich bin nicht käuflich.

Unbezahlbar 😉

Ihr könnt alles von mir haben –

Na ja – nich alles 😉

Aber ich teile gerne und geb was ab von dem was ich hab

Wer da aber denkt

Ich geb dir was und dann will ich da aber auch was für zurück haben

Ich hab dir was geschenkt also schuldest du mir was

Der hat sich leider geschnitten 🙂

Geben und nehmen

Ja, gerne, aber freiwillig bitte

Keine Forderungen

Geschenkt ist geschenkt

Sonst nenn es lieber gleich Kredit

 

 

 

never more – Opfer-Rolle

Ich bin kein armes Opfer

Wenn, dann opfer ich mich freiwillig

Es ist meine Entscheidung und ich habe mich entschieden, das nicht mehr zu tun und auch die Opfer-Rolle anderer Menschen nicht mehr zu unterstützen

Wir alle haben verschiedene Lebens-Umstände

Das hängt zusammen mit Vor-Geschichte und Entwicklungs-Stand

Da sind wir aber zu klein zu um das überblicken

Insofern ist es sinnlos, sich darüber Gedanken zu machen, wem warum was passiert oder nicht

Wir sind aber nicht das Opfer unserer Umstände

Wir sind Kinder Gottes, des Universums, des Lebens und wir haben unser Leben geschenkt bekommen aus Liebe – nicht, um geopfert zu werden

So, wie in der Natur ein Kraut gewachsen ist gegen jede Krankheit, so gibt es auch für uns immer einen Weg, den wir gehen können um zu wachsen an dem, was uns zustößt und begegnet

Das Leben ist ein Geschenk und unsere Aufgabe ist es, was daraus zu machen

Nicht, darüber zu quengeln, was für ein armes Putt-Putt wir doch sind

 

never more – Eifersucht

Unübertroffen der Satz:

„Eifersucht ist eine Leidenschaft die mit Eifer sucht was Leiden schafft“

Das Problem is ja, dass die Eifersüchtigen meinen, der/ die andere wäre Schuld

Er/ sie gibt mir ja Grund zur Eifersucht

Wenn der/ die sich nicht so verhalten würde, dann wär ich ja nicht eifersüchtig

Bullshit

Wer einen Grund sucht für sein Verhalten wird immer einen finden

Davon abgesehen, dass ich prinzipiell nicht dafür verantwortlich bin, was andere machen, denken, fühlen, sind

Eifersucht hat nichts Sinnvolles, nichts irgendwie Förderliches an sich

Eifersucht hat noch Niemanden vom Vertrauens-Bruch abgehalten

Eifersucht ist ein Charakter-Mangel

Ich kann dem anderen helfen, den loszuwerden, indem ich ihm mein Vertrauen gebe und beweise

Aber unterstützen, füttern, indem ich MEIN Verhalten nach dem Problem anderer Menschen ausrichte… werde ich das nicht mehr.

 

 

 

Never say never?

Wahnsinn ist, die gleiche Erfahrung immer wieder zu wiederholen, in der Hoffnung, dass irgendwann ein anderes Ergebnis dabei raus kommt

Ein weiser Mann sagte einmal

„Ein Beweis soll dir genügen“

Der genügt uns meistens nicht

Aber nach diversen Versuchen stellen wir in der Regel fest –

Das hätten wir schon längst wissen können…

Schnell sind wir dabei mit einem „Das mach ich niiiiiiiiiie mehr“

Im Eifer der Emotionen bleibt dieses Nie ohne Wirkung

Jedoch –

Zeit ist unendlich, aber unsere Lebens-Zeit ist begrenzt

Wir sind stark, aber wir sind nicht unkaputtbar

Und was weg ist, ist weg

Ansonsten?

😉