Vom Mobbing im Blogging

Sieben Jahre sind es jetzt, dass ich blogge

Hatte ich Schwierigkeiten mit anderen Bloggern ?

Wenige … aber klar … hier und da …

Da gibt es die Blog-Trolle … Leute, die irgendwie mit sich selbst nicht klar kommen und sich darin austoben, andere fertig zu machen

Meine Empfehlung: Erbarmungslos löschen und raus schmeißen … denn … das hat nix mit mir zu tun und das muss mich auch nicht berühren

Die andere Kategorie sind die, die dich erst ganz toll finden und ihre Meinung dann schlagartig ändern, wenn du nicht so funktionierst, wie sie das gerne hätten

Dann wirst du verhöhnt als „Die Heilige Ananda“, beschimpft als „Kampf-Tiger“ oder man wirft dir „Buddhismus für Besserverdienende“ vor

Meine Empfehlung: auch raus schmeißen  😆

Ein, zwei Gesprächsversuche … aber wenn die nicht fruchten …

Es ist doch wie im „richtigen Leben“

Menschen reden letztlich immer nur über sich selber

Was ihnen nicht passt, ist der Spiegel, der ihnen vorgehalten wird, wenn sie dich sehen

Ich muss mich von niemanden nieder machen lassen

Nicht so leicht ?

Mag sein, aber es gibt keinen anderen Weg, als zu sich selbst zu stehen

Solange du das nicht tust, solange du dich abhängig machst davon, was andere denken, sagen und tun … die riechen das … die riechen die Opferrolle in dir und solange du Opfer bist, wird sich immer ein Täter finden

Jemand, der dich benutzt … um sich von sich selbst abzulenken, sich selbst zu erhöhen, dir Energie abzuziehen

I refuse.

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Tu was du willst

Etwas tun, das man nicht gerne tut –

Ist das sinnvoll ?

Jetzt kommt direkt die Erwiderung –

Aber man kann doch nicht nur machen, was man will !

Da frage ich –

Warum denn nicht ?

Erst mal definieren – Was bedeutet „gerne tun“, was bedeutet „wollen“ ?

Die meisten Menschen leben im Ausreden-Denken

„Sachzwänge“ ist auch so ein beliebtes Wort

Dem stelle ich gegenüber das Wort „Entscheidungen“

Ich muss de facto gar nichts, außer sterben

Es ist alles meine Entscheidung – Wenn ich nicht arbeiten geh, hab ich kein Geld, wenn ich nicht ess, muss ich sterben

Ich entscheide mich, arbeiten zu gehen, weil ich gerne Geld hab zum leben und wenn’s irgend geht mehr als Hartz IV und selbst verdient anstatt auf Kosten anderer

UND

Es ist meine Entscheidung, ob ich das gerne tu

Ein weiteres meiner Lieblings-Worte: Verantwortung

Es liegt auch in meiner Verantwortung, das, wofür ich mich entschieden habe, so zu tun, dass es mich im Frieden Sein lässt

Als un-friedlicher Mensch bin ich nicht gut für den Frieden in der Welt

Wer mich länger kennt, hat Ähnliches von mir schon mehrmals gelesen

Aktueller Anlass diesmal: Die besonders interessante Kategorie „Helfen“

Zitat: „Ich kann doch jemanden helfen, auch wenn ich das nicht gerne tu“

Ich sage Nein

Wenn ich das nicht gerne tu, dann mach ich das nicht – mehr (!)

Weil es nix bringt

Ich helfe gerne Menschen … ach guck  🙂  das ist es ja, das kleine Wort  🙂

Wenn ich das gerne tu, ist es Win-Win, dann haben alle was davon

Ich kann nicht prinzipiell definieren, ob ich gerne schwere Taschen die Treppe rauf schlepp

Lieber verzichte ich darauf, is klar

Wenn da aber jemand steht, dem das, aus welchen Gründen auch immer, schwerer fällt als mir, dann tu ich das gerne für den und hinterher freuen wir uns beide

Ich nehme mir – inzwischen, das war nicht immer so – die FREIHEIT der ENTSCHEIDUNG, ob ich etwas tun WILL oder NICHT.

Ob das dem anderen passt und wie er damit umgeht, das liegt nicht in meiner Verantwortung

Klingt ganz einfach, war aber ein verdammt weiter Weg

 

 

Mama, warum rennt der ?

Ich bin nicht mehr bereit zu rennen

Ich bin nicht mehr bereit, mich zu beeilen

Ich bin jahrzehntelang gerannt, jetzt sollen die anderen gerne weiter rennen und mich von mir aus auch gerne blöd angucken 🙂

Bei der Arbeit ist operative Hektik ja sehr gefragt, das macht immer einen guten Eindruck

Ich arbeite viel, ich arbeite gut und ich arbeite hier lange genug, um niemandem mehr etwas beweisen zu müssen

In der Stadt ist rennen auch sehr gefragt

Man schubst sich gegenseitig von der Rolltreppe um als erster in der Straßenbahn zu sein

Ich renn auch manchmal gerne

Aus Spaß an der Freud, aus sportlichem Ehrgeiz … aber ich renn nicht mehr durch mein Leben

Denn das führt mich nirgendwo hin als zu gestoßenen Zehen, innerer Unruhe und Erschöpfung

Menschen fragen mich schon besorgt „Bist du müde?“

Nee, eben nicht, ich bin weniger müde 🙂

Darf man nur langsam gehen, wenn man müde ist ?

Muss man sich immer erst müde rennen ?

Und da fiel mir ein … meine Mutter hat mir erzählt … als ich klein war und sah jemanden rennen, hab ich sie immer verrückt gemacht mit der Fragerei „Mama, warum rennt der?“

Offensichtlich war mir das als Kind schon suspekt, hatte ich nur zwischendurch ein paar Jahrzehnte lang vergessen ….

Never say never ?

Das ist keine Weisheit, das ist ein James Bond Film 😉

Versuche niemals, alles zu verstehen – das hatten wir ja schon

Versuche aber auch niemals, dich allen Menschen verständlich zu machen

In irgendeiner Blog-Einleitung las ich mal:

„Hier ist für jeden was dabei“

Muss hier für jeden was dabei sein ?

Für wen schreib ich denn meinen Blog?

Für wen tu ich überhaupt irgendwas?

Es ist eine uralte, unendliche philosophische Diskussion :

Gibt es selbstloses Handeln ?

Für mich ist die Frage da erst mal:

Was heißt selbst-los?

Was ist mein Ich und was ist mein Selbst?

Da sehen wir direkt sehr schön:

Philosophie ist was für Leute, die nix Besseres zu tun haben 🙂

Kann man mal machen, aus Spaß an der Freud

Michse jedoch bevorzugt das praktische, konkrete, tätige Leben

Und da ist es vollkommen egal, ob ich im allerletzten Urgrund für mich oder den anderen handele, wenn ich z.B. jemandem helfe oder sonst irgendwas tu

It’s my life and I do want I want

Ob ich verstanden werde, ob ich geliebt werde, ob ich gelesen werde, das alles liegt nicht in meinem Einfluss

Ich kann nur dem folgen was in mir ist

Fang ich an, dem zu folgen, was ich mein, was andere wollen

Richte ich mein Verhalten an anderen Menschen aus

Werd ich mich unwillkürlich verlaufen und überall hinkommen, aber nicht dahin wo ich hin gehör

Und damit, verehrtes Publikum, wärenwir beim dritten never:

Beziehe niemals das Verhalten anderer Menschen auf dich

Es hat nur in den allerseltensten Fällen etwas mit dir zu tun

 

Gedanken zu gestern

Interessant finde ich auf jeden Fall, was mein Text zum Thema „Beziehungen“ so alles auslöst… Das scheint ganz oben zu stehen auf der Skala des Interesses…

Ich persönlich dagegen finde andere Themen, über die ich sonst manchmal so schreibe, viel interessanter

Und das erklärt wohl schon … warum ich mit den meisten Menschen da nich so ganz in eine Meinung komm 😉

Und da sehe ich für mich wieder ganz klar:

Ich bin Mensch, ich bin nich heilich, ich habe Bedürfnisse und lebe mitten in diesem Leben

Aber die Beziehung zu einem anderen Menschen mir und meiner Ent-Wicklung überordnen … puuuh…

When it happens it happens

Wenn es Liebe ist ist es Liebe

Aber immer in Freiheit

Zusammen SEIN freier Menschen

Alles andere…. never more… nich in diesem Leben

Ansonsten 🙂

Alles Liebe ❤

Allein oder in Begleitung?

Ich bleib dabei: Kommt ganz auf die Begleitung an

Wenn ich mit mir bin, bin ich ja nicht alleine

Wenn ich mit mir bin – und meine Ruhe hab 😉  kann ich in mir alles finden, was mir vielleicht fehlen könnte

Allerdings ist mein Traum auch nicht Trautes Heim, Glück zu Zwei’n, sondern ein freies, selbst-bestimmtes Leben – Mit Gott an meiner Seite

Und mit Gott an meiner Seite bin ich eh immer in der Mehrheit 😉

Wenn es einen Konsens gibt mit einem Menschen ist es gut

Aber keine halb-gehangenen Kompromisse – Nicht mehr in diesem Leben

Das hat nichts zu tun mit Isolation oder Abschotten – Bin ich wirklich ich, bin ich umso mehr mittendrin im Leben und verbunden mit Gott und den Menschen

Ich brauch auch keinen, der mich aufwertet in Kamelen oder Komplimenten

Ich weiß selbst, was ich wert bin

Dafür hab ich ein halbes Jahrhundert gebraucht – und das war oft verdammt anstrengend und apselut nich immer easy

Aber jetzt hab ich mir das verdient 🙂

 

 

never more – kannst du mich kaufen

Ein für alle Male:

Ich bin nicht käuflich.

Unbezahlbar 😉

Ihr könnt alles von mir haben –

Na ja – nich alles 😉

Aber ich teile gerne und geb was ab von dem was ich hab

Wer da aber denkt

Ich geb dir was und dann will ich da aber auch was für zurück haben

Ich hab dir was geschenkt also schuldest du mir was

Der hat sich leider geschnitten 🙂

Geben und nehmen

Ja, gerne, aber freiwillig bitte

Keine Forderungen

Geschenkt ist geschenkt

Sonst nenn es lieber gleich Kredit

 

 

 

never more – Opfer-Rolle

Ich bin kein armes Opfer

Wenn, dann opfer ich mich freiwillig

Es ist meine Entscheidung und ich habe mich entschieden, das nicht mehr zu tun und auch die Opfer-Rolle anderer Menschen nicht mehr zu unterstützen

Wir alle haben verschiedene Lebens-Umstände

Das hängt zusammen mit Vor-Geschichte und Entwicklungs-Stand

Da sind wir aber zu klein zu um das überblicken

Insofern ist es sinnlos, sich darüber Gedanken zu machen, wem warum was passiert oder nicht

Wir sind aber nicht das Opfer unserer Umstände

Wir sind Kinder Gottes, des Universums, des Lebens und wir haben unser Leben geschenkt bekommen aus Liebe – nicht, um geopfert zu werden

So, wie in der Natur ein Kraut gewachsen ist gegen jede Krankheit, so gibt es auch für uns immer einen Weg, den wir gehen können um zu wachsen an dem, was uns zustößt und begegnet

Das Leben ist ein Geschenk und unsere Aufgabe ist es, was daraus zu machen

Nicht, darüber zu quengeln, was für ein armes Putt-Putt wir doch sind

 

never more – Eifersucht

Unübertroffen der Satz:

„Eifersucht ist eine Leidenschaft die mit Eifer sucht was Leiden schafft“

Das Problem is ja, dass die Eifersüchtigen meinen, der/ die andere wäre Schuld

Er/ sie gibt mir ja Grund zur Eifersucht

Wenn der/ die sich nicht so verhalten würde, dann wär ich ja nicht eifersüchtig

Bullshit

Wer einen Grund sucht für sein Verhalten wird immer einen finden

Davon abgesehen, dass ich prinzipiell nicht dafür verantwortlich bin, was andere machen, denken, fühlen, sind

Eifersucht hat nichts Sinnvolles, nichts irgendwie Förderliches an sich

Eifersucht hat noch Niemanden vom Vertrauens-Bruch abgehalten

Eifersucht ist ein Charakter-Mangel

Ich kann dem anderen helfen, den loszuwerden, indem ich ihm mein Vertrauen gebe und beweise

Aber unterstützen, füttern, indem ich MEIN Verhalten nach dem Problem anderer Menschen ausrichte… werde ich das nicht mehr.

 

 

 

Never say never?

Wahnsinn ist, die gleiche Erfahrung immer wieder zu wiederholen, in der Hoffnung, dass irgendwann ein anderes Ergebnis dabei raus kommt

Ein weiser Mann sagte einmal

„Ein Beweis soll dir genügen“

Der genügt uns meistens nicht

Aber nach diversen Versuchen stellen wir in der Regel fest –

Das hätten wir schon längst wissen können…

Schnell sind wir dabei mit einem „Das mach ich niiiiiiiiiie mehr“

Im Eifer der Emotionen bleibt dieses Nie ohne Wirkung

Jedoch –

Zeit ist unendlich, aber unsere Lebens-Zeit ist begrenzt

Wir sind stark, aber wir sind nicht unkaputtbar

Und was weg ist, ist weg

Ansonsten?

😉