Frühlings-Anfang

Das Wetter – schön, aber kalt

Ich mag diese klare Kälte, da wird einem wenigstens nicht so schnell zu warm 😁

Ansonsten geh ich heute, passend zum Anlass, gärtnern

Auf dem Friedhof

Friedhöfe mag ich auch, kleine Grün-Oasen inmitten der Stadt

Der Sinn der Sache hat sich mir inzwischen auch erschlossen –

Manchen Menschen hilft das im Trauerprozess, sie haben das Gefühl, etwas tun zu können, wenn sie Blumen zu den Gräbern bringen

Ich persönlich kann diesem seltsamen Totenkult nichts abgewinnen

Die Liebsten in der Erde verbuddeln und darin langsam verwesen lassen 🤔

Pfui Teufel 🤣🤣🤣

Ein klares, sauberes Feuer , verbrennen, das liegt mir schon eher

Aber dann … wird hier in Deutschland die Asche in kleine Kästchen gepackt und auch wieder unter der Erde verbuddelt … was haben die nur immer mit dem verbuddeln 🤔

Manches Mal schon dachte ich an eine Testaments Ergänzung bezüglich meines Verbleibes nach dem Tode

Aber für hierzulande ist mir noch nix Vernünftiges eingefallen 🤔

Wohl doch besser auswandern … in den Ganges gestreut zu werden, das würde mir schon eher gefallen 🙂

Ach so –

Weshalb ich heute trotzdem auf den Friedhof geh ?

Aus Respekt vor den Lebenden, meinem Vater ist es wichtig, also geh ich gerne mit 🌷🌸🌹

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41 Kommentare zu „Frühlings-Anfang

  1. Hallo und guten Morgen.
    “ … was haben die nur immer mit dem verbuddeln“
    Diesen Gedanken neme ich jetzt mit …
    will ihn hinterfragen …. aus psychologischer Sicht … hoch interessant …
    Segen dir ein herrliches Wochenede! Segen!

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  2. Friedwald gefällt mir auch, so als Naturliebhaberin.
    Aber vor dem Verbrennen habe ich Angst. Komisch, ist aber so.
    Auch wenn ich weiß dass mam eh nichts mehr merkt.

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          1. Meine Uroma auch. Nur ein Trittstein ziert die Stelle.
            War ihr Wunsch und sie hatte es vor Jahren schon so gekauft.
            Sie wollte nicht dass irgend jemand Arbeit damit hat.

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              1. Dort wollen sie es auch ungern.
                Ein paar Meter daneben ist eine Sammelstelle für Blumen, Kerzen und Co.
                Ab und an lege ich trotzdem etwas auf dem Stein.
                Meine Tante geht dort oft hin, macht den Stein sauber oder kümmert sich um die Sammelstelle.

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                1. Aber interessant, wie das Thema heute so kam …
                  Erst aus deiner Geschichte …
                  Testament und Patienten Verfügung habe ich … aber ich werde auch noch eine Verfügung hinzufügen, wie ich bestattet werden möchte und so …
                  Wer benachrichtigt werden soll …
                  Kann ja immer sein, dass man mal stirbt

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                  1. Dann hat es ja etwas Gutes, meine Geschichte.
                    Das freut mich sehr. 🙂
                    Ich habe noch gar keine Vorbereitung getroffen.
                    Man denkt ja immer man hätte noch Zeit.

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                    1. Hat man ja wahrscheinlich auch, kann aber auch sehr schnell gehen

                      Hab mal geguckt –
                      Friedwälder gibt es hier so ganz in der Nähe nicht …
                      Vielleicht doch lieber ein Wiesengrab, da, wo die ganze Familie liegt 🤔

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                    2. Komich 🤔
                      Jetzt hab ich auf einer anderen Seite geguckt, da sind ganz andere aufgeführt 🤔
                      Muss ich mich noch mal in Ruhe mit beschäftigen

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                    3. Das wär ja dann egal, wenn ich weg bin findet mich hier eh keiner mehr zum verbuddeln 😜
                      Aber wenn ich alles vorbereite und hab plötzlich einen Hirntumor oder so was, ist alles geregelt 😁

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                    4. Das stimmt allerdings.
                      Und wenn dann ist eh egal ob du schon alles geregelt und bezahlt hast oder nicht.
                      Kannst ja eh nichts mitnehmen. 😁

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                    5. Vorher bezahlen nicht, wenn ich dann weg wär, wär das ja verschwendet …
                      Und ich kann zwar nix mitnehmen, habe aber schon festgelegt, wo alles, was übrig bleibt, hin geht.
                      Das ist mir schon wichtig

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                    6. Hab was Schönes gefunden 🤗🤗🤗
                      Anonyme Seebestattung ist das Billigste was man kriegen kann, dann bleibt am meisten Geld übrig für die LEBENDEN und ist doch super – Ich wollte schon immer am Meer wohnen 😁

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                    7. Oh, da gab es letztens eine traurige Begebenheit.
                      Eine ältere Kundin, an Krebs erkrankt, hatte es nicht geschafft.
                      Sie wollte eine Seebestattung an der Ostsee.
                      Ihr Lebenspartner durfte, wegen den aktuellen Coronabestimmungen, nicht mitreisen.
                      So wurde sie oben allein, ohne Abschied, im Meer verstreut.

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  3. Ich gehe gerne auf Friedhöfe, weil es dort so friedlich ist. Für mich ist es ein Ort des Trostes und der Hoffnung, ein feierlicher Ort. Deshalb dürfen jüdische Friedhöfe auch nie aufgehoben werden. Oder auch für viele Naturvölker ist es ein heiliger Ort. Erst gestern war ich auf einem großen spazieren. Ich schaue auch gerne auf die Grabsteine. Ein stiller Gedanke an den Unbekannten, der dort liegt. Es ist ein Ort des Nichtvergessens, des Lebens, auch wenn das seltsam klingt. Wer er/ sie wohl gewesen war? In den Reihen der Soldatengräbern findet man viele, sehr junge und sehr alte, die in den letzten Kriegswochen noch gestorben sind. Welch sinnlose Tode, wieviel Schmerz haben sie verursacht? Mit Totenkult hat das meines Erachtens nichts zu tun, sondern mit Trauerbewältigung. Trauerbegleiter empfehlen, einen Ort zu haben, an die man seine Trauer hintragen kann. Der gängigste Ort in unserem Kulturkreisen ist halt der Friedhof. Es ist ein Ort des unterschiedslosen Respekts für diese Menschen, die dort liegen und warten, bis die Gräber aufgehen. Vielleicht sind sie es auch schon.
    Friedewälder gibt es hier viele, sogar hier in unserem 1500 Seelen Ort. Ich werde dort auch begraben werden. Auch dort gehe ich gerne spazieren. Man kann sich vorher schon „seinen“ Baum aussuchen bzw kaufen (auch nicht unbedingt ein Schnäppchen😏) und wenn man will, ein Täfelchen. Man kann ganze Familienbäume kaufen, die meisten teilen sich aber einen Baum. Aber natürlich muss man vorher durchs Feuer gehen…

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    1. Ja … ich respektiere das ja !
      Meine Art ist halt eine andere …
      Ich bin nicht so für’s festhalten …
      Wenn ich raus bin aus meinem Körper bin ich schon unterwegs zu neuen Ufern 😉

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  4. mir ist jeglicher totenkult fremd. die toten, falls sie mir im leben etwas bedeuteten, leben in mir weiter, in meinen erinnerungen und in ein paar kleinoden, die ich ab und zu in die hand nehme… ich brauche keine gräber.

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