Heute gesehen

Ein Schild, hatte jemand aufgehängt

„Wir wollen nicht mehr verzichten “ oder so ähnlich …

Und ich dachte, genau das ist das Problem, auf dem ganzen Planeten, immer, nicht nur wegen Corona …

Wir sind gewohnt, immer alles zu kriegen was wir wollen und bitte SOFORT

Das Leben ist ein Ponyhof, Mund auf und rein mit den gebratenen Tauben

Haben Haben Haben

Kriegen Kriegen Kriegen

Nehmen Nehmen Nehmen

Geld und Gut und Freiheit

„Das geht jetzt mal nicht“ geht nicht

Was für ein Anspruch !

Sich etwas verdienen

Ein Opfer bringen

Die eigene Rechnung selbst bezahlen

Dankbarkeit für das, was man hat

Zum Glück gibt es auch viele Menschen, die noch wissen, dass von nix nix kommt und eh alles kommt, wie es kommt

Ob uns das nu passt oder nicht

21 Kommentare zu „Heute gesehen

  1. Ich denke es kommt auf die eigenen Erfahrungen an wie man damit umgeht.
    Auch die jüngere Generation die immer alles zur Verfügung hat und kennt, kommt damit schlechter zurecht.

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  2. Als im Verzicht geübte, sei es für mehr persönliche Freiheit, Familie oder aus Einsicht, dass ich so wichtig nicht bin, kann ich nur berichten, dass bewusster Verzicht sich äußerst gut anfühlen kann. Besonders wenn er zeitlich begrenzt ist. Wenn ich z. B. Erdbeeren nur esse, wenn sie regional verfügbar sind, genieße ich sie ganz anders. Auch das erste Mal wieder Tirol wird ein ganz besonderer Genuss sein. Darauf lohnt es sich, zu warten und sich drauf zu freuen. Verzicht ist in meinen Augen ein hoher ethischer Wert.
    Über das kindische Gejammer, dass es im Biergarten nun nicht mehr gemütlich ist, keine großen Konzerte stattfinden, vielleicht kein Urlaub möglich ist, kann ich nur lachen.

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  3. Auf was verzichten wir denn? Ich komme gut damit zurecht, nicht in IKEA zu müssen. Ich komme gut damit zurecht, dass ich Anschaffungen halt etwas schiebe.
    Verzichten auf soziale Kontakte, Freunde treffen, tanzen gehen und zu meinem Lieblingsitaliener. Wie schön wird es sein, wenn das wieder möglich ist. Die kleinen Dinge schätzen hat auch was…

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  4. Ich meine, dass der Verzicht, den wir leisten sollen, nur ein Teil der Wahrheit ist. Wir bekommen stattdessenviel. Welch ein Wohlgefühl bereitet die gute Luft, die Gesundheit, die Ruhe und eine Stadt mit mehr Platz für Menschen statt für Autos. Die Liste ist zu erweitern. Einen lieben Gruß und viel Hoffnung auf das Gute in den (allen) Menschen. Das gibt es auch!

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  5. Was, wenn das Schild anders gemeint war? Der Konsumverzicht ist ja nun wirklich pillepalle, und warum JEDER hier zuerst immer an Konsum denkt, kann ich nicht so nachvollziehen. Ich kann auch locker zeitweise auf ne eigene UND warme Dusche verzichten, auf ne Heizung sowieso.
    Aber worauf ich nicht verzichten möchte, sind meine Rechte als Mensch und als Frau. Ich möchte die Freiheit haben, meine Meinung zu äussern, meiner Berufung nachzugehen und zu reisen, wo auch immer ich hin möchte. Das sind Rechte, die ich bis zum 18.ten Lebensjahr nicht hatte. Ich weiss, was Unfreiheit ist, weiss, wie es sich anfühlt hinter einer Mauer eingesperrt zu sein zum Schutz vor den bösen Menschen dahinter, habe Zwangsimpfungen – mit unschönen Folgen- bekommen und wurde für mein Wunschstudium abgelehnt, weil ich zu offen meine politische Meinung kommuniziert habe. Dass ich meine Abi-Note damit später nochmal tüchtig nach unten korrigiert bekommen habe – scheiss drauf.
    Ich möchte über meinen Körper bestimmen, über mein Geld, wählen gehen, arbeiten sowieso und mein Leben leben, wie sich das für mich gut anfühlt – das sind Rechte, die Frauen noch nicht so lange ihr eigen nennen – auch hier nicht. Worauf würdest Du denn davon verzichten? 😉

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    1. Ich muss doch auf nix davon verzichten, außer eventuell im August in Urlaub zu fahren …
      Na und ?
      Bis jetzt war es noch immer so, dass das was war genau das Richtige für mich war.
      Warum sollte das jetzt anders sein ?
      Klar, da werden alte Ängste wach bei dir.
      Das geht aber allen Menschen so in dieser Krise, jedem das Seine , je nachdem, was man erlebt hat.
      Das war aber FRÜHER, das ist nicht JETZT.

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  6. Ich glaube auch nicht, dass diese Menschen wirklich unter Verzicht leiden. Es ist ein Ventil, um mit der Machtlosigkeit umgehen zu können. Genauso sehe ich auch diese hirnrissigen Theorien.
    Es ist eine Form der Verdrängung der eigenen Gefühle, mit der Situation umzugehen.
    Es ist doch Blödsinn, wenn man sein Leben lang machen konnte, was man wollte, bei ca 10 Wochen Einschränkungen von Menschenrechtsverletzungen zu reden.

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