Echt jetzt ?

Oder

Der Stress-Test

Wohl kaum jemand fühlt sich zur Zeit so wie immer

Wie immer … wenn alles in gewohnten Bahnen läuft …

Wohl kaum jemandes Leben wird zur Zeit nicht beeinträchtigt von der Krise

Und wie in jeder Krise zeigt sich hier, was echt ist und was nicht von dem, was wir glauben, wie wir glauben, zu sein

Halten unsere Strategien Stand ?

Hält unser Vertrauen Stand ?

Halten wir Stand den Stürmen, die da kommen ?

Der Grad der Beeinträchtigung ist enorm verschieden, aber niemand kann von Außen wissen, was in uns drin passiert

Was findet Echo ?

Was findet Resonanz ?

Ohne Resonanz im Inneren kann uns nichts von Außen nichts treffen

Weglaufen nützt nix

Vor den äußeren Umständen können wir ja auch nicht weglaufen

Hier liegt eine der Chancen der Krise –

Hingucken, uns besser kennen lernen, was funktioniert für uns, EGAL unter welchen Umständen

Was Stand hält ist echt

Bei allem anderen können wir jetzt noch mal hingucken 👁😉

4 Kommentare zu „Echt jetzt ?

  1. Meine persönliche Situation erlebe ich durch die äußeren Umstände wenig beeinträchtigt, weil ich nur selten shoppen gehe,keine großen Menschenansammlungen brauche und selten goße Feste feiere. meine Zeit teile ich mir mit Vorliebe selber ein. Tirol vermisse ich, jedoch ohne Ungeduld, Vorfreude überwiegt. Gleiches gilt für Freunde/Kinder treffen, meine Schüler und neue Menschen kennenlernen. Dinge, auf die ich lange gewartet habe, genieße ich umso mehr.
    Unruhe/Unsicherheit verspüre ich teilweise dennoch, weil die allgemeine Atmosphäre seltsam anmutet und ich mich sorge sowohl um die wirtschaftlichen Folgen als auch das Danach, was bleiben wird gesellschaftlich.
    Ich hoffe, dass ich im Ganzen angstfrei bleibe und meine Mitmenschen ihre und auch das Misstrauen wieder verlieren. Wenn Zwangsumarmungen fremder Menschen nicht mehr nötig sind- aus reiner Höflichkeit – freue ich mich. Dass ich auf dem Land mehr Freiheiten habe, macht mich dankbar.

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  2. Selbst bin ich dankbar, von allem Nötigen immer schon ausreichend zu haben, um mir selbst helfen zu können. Dankbar, bis dahin zumindest wirtschaftlich von der derzeitigen Lage nicht betroffen zu sein. Dankbar für ein Zuhause, wo ich mich wohl und geborgen fühle.

    Einkaufen – nur, was sich nicht vermeiden lässt. Für die Typen gestern Abend in der aktuellen Stundem die jubelnd die wieder geöffneten Geschäfte besuchten, habe ich wenig Verständnis. Es gibt nötige Besorgungen (Kinderschuhe waren ein gutes Beispiel) und „Shoppen“ zwecks Glücksgefühl. Nixmuss und das ist gut so.

    Angst – nicht direkt. Es ist unterschwellig bedrohlich, was sich auch in der Nacht zeigt. Für mich allerdings nix Neues, darum nicht beunruhigender als früher. Außerdem kann ich dem Mensch-Gewordenen ja die Ohren voll jammern…bekomme im Gegenzug Vertrauen. Kein Kaufmannsladen hat so ein Angebot …

    Moin 🙂

    Gefällt 1 Person

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