Die Welt ist nicht genug

Oder :

Wofür brennst du ?

Eine Zeitlang dachte ich, ich könnte dafür brennen, den Planeten zu retten

Nicht zum erstenmal in diesem Leben, diese Phasen hab ich immer mal wieder … aber immer wieder komm ich zu dem Schluss :

Es reicht mir einfach nicht

Auch diese Welt ist vergänglich

Egal wann, irgendwann wird sie vergehen

Es bringt nichts, das Herz daran zu hängen, irgendwann ist es vorbei

Klar, man muss die Erde nicht mit Gewalt zerstören, achtsamer Umgang, Öffis fahren statt Auto, nicht das Licht brennen und das Wasser laufen lassen, wenn man es nicht braucht … das find ich schon gut

Aber dafür brennen ?

Das Herz und das Leben daran hängen ?

Nö, da hab ich mich dann doch wieder dagegen entschieden 🙂

Wie es in der Bibel heißt :

Das Leben überwinden

Oder in anderen Kulturen :

Das wahre Selbst erkennen und verwirklichen

Oder : Aussteigen aus dem Rad der Wiedergeburt

DAS ist das Einzige, wofür es sich lohnt, zu brennen.

Askese ?

Nö, darum geht es nicht

Das ist Weltflucht, das Gleiche wie oben in grün, nur die andere Richtung

Einfach leben

Leben im Hier und Jetzt und volle Kanne und mitten drin

Aber nicht darin verhaftet

Einfach leben

Einfach sein

Ausgerichtet auf das Licht

Und wenn es soweit ist, Licht weden … das Licht der Welt … Liebe, Energie …

Es gibt kein passendes Wort innerhalb der Welt, die es zu überwinden gilt

Es gibt nur ein Aufblitzen hier und da … eine Ahnung davon … wie ES sein kann

Nein – Wie ES IST

Schon jetzt und immer dar

Amen.

18 Kommentare zu „Die Welt ist nicht genug

  1. Die Weltrettungsphasen kenne ich auch. Aber erstens erkenne/akzeptiere ich immer wieder meine Grenzen, meinen kleinen persönlichen Rahmen und auch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Erde noch für lange Zeit weiter bestehen wird, auch ohne Menschen. Sie braucht uns nicht. Doch solange noch Menschlein da sind, sollen sie nicht nur leiden. Schon gar nicht durch Fehlverhalten der Ahnen.
    Bewusst leben kann ich nur für mich, anderen höchstens ein Beispiel geben. Mir selbst jeden Genuss zu versagen, liegt mir jedoch so gar nicht. Wenn`s anderen Lustgewinn bringt – bitteschön. Ich muss ab und zu auftanken.
    Brennen – weiß ich nicht. Aber mein Herz gehört den Kindern und es ist mir schon ein stetiges Anliegen, nach meinen Möglichkeiten Schmerz von ihnen zu nehmen, etwas Freude in ihr Leben zu bringen. Auch ein gewisses Gleichgewicht zu erreichen, indem ich aus Schlechtem Gutes zu machen trachte, Fehler wieder gutmache, ist mir wichtig.
    Wenn ich abtrete, wär es mir schon lieb, wenn sich nur Liebe und Freude verteilte. Aber ich weiß, in mir war und ist auch ein Gutteil an Bösem (gewesen), das auch Konsequenzen hatte. Was genau weiß ich nicht, doch sehe ich es manchmal in Gesichtern von Unbekannten, die bei meinem Anblick furchtbar erschrecken. Da war mal was – vor Urzeiten vielleicht. Irritiert mich kurz. Na gut.
    Was warm war. Was ist, ist. Was sein wird, wird sein. Vertrauen.

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  2. …manchmal denke ich, einfach gewöhnlich sein reicht aus, so ein mittelmäßiger Mensch, der seinen Frieden gefunden hat und niemandem Böses tut…sich nicht mehr für irgendwelche Ziele anderer begeistern lässt und in sich ruht (be-geistern sagt es schon aus)…früher war das natürlich anders, die Welt retten stand ganz oben, dabei wusste ich noch nicht einmal mir selber zu helfen…ich bin zufrieden damit, mich aufzulösen eines Tages, da muss nichts übrig bleiben, keine Erinnerung, nichts, vielleicht ein winzig kleines Leuchten…

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  3. Vielleicht hat es auch mit dem Alter zu tun. Ich möchte auch nur meinen kleinen Beitrag ganz für mich leisten.
    Ich habe noch einen persönlichen Traum. Ich plane eine Hilfs/Wohltätigkeitsorganisation starten. Ich weiß nur noch nicht für wen. Wie ich an das Geld käme, schon. Wahrscheinlich die Umwelt retten , ist wohl gerade angesagt.

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          1. Etwas für Kinder wäre ich auch. Die Idee ist nicht schlecht. Du könntest dann Vorort das Geld verteilen, wenn dann welches bei rum käme.

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  4. Welches Geld verteilen ?
    Man braucht ein Gebäude für die Unterbringung der Kinder … man braucht Essen, Kleidung, medizinische Versorgungs … dann wenn‘ s geht eine Schule … wieder Gebäude, Bücher und so … dafür braucht man auch zertifizierte Lehrer, damit die Kinder einen offiziell anerkannten Schulabschluss machen können … auch für die Betreuung im Haus braucht man Menschen, die man eventuell bezahlen muss … dazu Dach-Reparaturen, wahrscheinlich Schmiergelder, offiziell Genehmigen genannt …
    Reisekosten, wenn man eine Basis-Wohnung in Deutschland behalten will und dafür dort die Miete …
    Das muss man erstmal alles haben bzw auftreiben … da wird nix sein zum verteilen …

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    1. Kein Startup fängt direkt so groß an……ich meinte auch mit Geld verteilen, Gebäude kaufen, einrichten…. alles auf einmal ist unmöglich. Das ist ja ein Riesen Projekt.

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        1. Ja, man kann anfangs andere Projekte finanziell unterstützen. Ich bin durch Zufall auf ein sehr gutes Konzept gekommen. Das könnte was werden.

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