Intelligenz der Sprache – Ein Plädoyer für sinnvolle Trennung

Wir sind bestrebt stets bestrebt, alles zu behalten

Fest zu halten

Recht zu behalten

Zusammen zu halten

Oft auch das, was schon längst nicht mehr passt

Wir halten fest an Jobs, Beziehungen und zu engen Schuhen, denn Trennung macht Angst

Wir halten fest an dem, was wir kennen, denn das Unbekannte macht Angst

Angst vor neuen Ufern, Angst vor der Leere

Alles scheint besser, als uns von etwas zu trennen, einen Schluss-Strich zu ziehen

Die deutsche Sprache jedoch zeigt uns sehr schön, was so ein kleiner Strich ausmachen kann

Nicht nur, weil das Wort Schlussstrich ohne Strich das kleine s unzählbar macht

Trennungs-Angst macht aus Zwerg-Elstern den Zwergel-Stern

Das Stau-Becken verstaubt in den Staub-Ecken und Berge versinken im Meer, wenn der Alpen-Ostrand zum Alpeno-Strand

Alles an seinem Platz, alles hat seinen Sinn, da … wo es Sinn findet

Manchmal ist es besser, sich zu verabschieden

Vor allem auch von fest-gefassten bis fest-gefahrenen Vor-Stellungen darüber, was richtig und was falsch ist

Wie sagt man ?

Von einem toten Pferd sollte man absteigen, vor allem von den Blumento-Pferden  😉

 

10 Kommentare zu „Intelligenz der Sprache – Ein Plädoyer für sinnvolle Trennung

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