Das alte Leiden

Tritt immer wieder zutage

Die Zeit, sie rennt

Wie soll man nur auskommen mit 24 Stunden am Tag, sieben Tagen die Woche ?

Die Zeit, sie rennt, sie rennt einem nur so weg

Schon halb neun … schon wieder die Uhr umstellen – war das nicht grad erst ?

Na ja, bald fällt wenigstens das weg … in zwei Jahren … oder so … wenn sie sich denn einig werden … die scheinen viel Zeit zu haben … diese Leute …

Nur ich hab keine Zeit

Die Zeit, sie rennt

Schon 2019, schon fast April, wo ist nur die Zeit geblieben ?

Eins hab ich immerhin gelernt :

Mitrennen nützt nix

Man holt sie nicht ein, die rennt immer weiter, rennt immer schneller, je schneller ich renn, rennt sie mir doch immer wieder weg

Haltet die Zeit an, ich will aussteigen

Aussteigen aus der Zeit

In den Raum gehen … dahin, wo die Zeit unendlich ist

Wo sie an Bedeutung verliert

Eins wird mit dem Raum

Ich steige aus

Ich tanke mich auf

Im zeitlosen Raum

Dann

Gehe ich weiter

In MEINEM Tempo 😛

Wünsche uns allen einen wunder-vollen Sonntag ❤

 

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Meditation in eigener Sache

Oder

Was ist der Unterschied zwischen Garten , Wald und Straßencafe und Wasserkocher und Kaffeemaschine  ?

Zu Hause und in der Freizeit hab ich kein Problem

Bei der Arbeit vergess ich es , vergess ich mich

… schon nicht mehr immer , aber ich muss mich immer wieder daran erinnern …

Meditation im Alltag

Um empörten Kritiken vorzugreifen –

Es geht mir hier nicht um tiefe Versenkung

Es geht um das kleine Innehalten

Mal kurz still halten … still werden … nichts tun … nichts denken …

Die Aufmerksamkeit richten auf irgendetwas um dadurch auch sich selbst mitzukriegen, zu spüren, wie geht es mir grad eigentlich ?

Die Schiff am Horizont Meditation geht leider nur im Urlaub … was mir zu denken gibt … ich lebe am falschen Ort … aber … Hallo Hallo ! darum geht es hier nicht !

Nicht denken, nur gucken

Dem Kaffee zugucken, wie er in die Tasse dröppelt

Dem Wasser im Wasserkocher zugucken, bis es sprudelt

Aus dem Fenster gucken, was die Pflänzchen da draußen so machen

Oder … meine liebste 🙂

Dem Staubsaug-Robbi zugucken, wie er seine Arbeit macht 🙂

Keine Zeit Keine Zeit Für so was hab ich keine Zeit

Ich muss weiter weiter weiter machen

Is klar – Bis zum umfallen.

Das Leben und Ich

Dem Leben folgen

Der Wahrnehmung trauen

Nur, wenn ich mich spüre … mich wahr-nehme, so wie ich bin

Wenn ich wach und lebendig bin

In jedem Augenblick, in jedem Atemzug, in jeder Zelle

Kann ich Eins werden mit dem Leben

Kann ihm folgen, kann meiner Wahrnehmung folgen

Kann einfach gehen

Einfach leben

Das Leben genießen

In seiner vollen Pracht

Es hat mich zu dem gemacht

Was ich bin

Es ist nicht gut oder schlecht

Ich bin nicht gut oder schlecht

Es Ist

Ich Bin

Wie ich bin

Ich traue meiner Wahrnehmung

Ich folge dem Leben

Egal, wohin es mich führt

Ich vertraue meiner Wahrnehmung

Ich vertraue dem Leben

Und wenn das irgendwem nicht passt

Sorry Leute

Dieses ist mein Leben 🙂

 

Erkenne deine wahre Größe …

So heißt es ja immer

In Größe steckt groß und für viele von uns trifft es sicherlich zu, dass wir uns oft kleiner machen, als wir wirklich sind

Aber ist es so einfach ?

Bestimmten Menschen gegenüber, in bestimmten Zusammenhängen oder Situationen, mach ich mich vielleicht klein … aus Angst, aus Abhängigkeit oder weil der andere gerade einfach lauter brüllen kann als ich

Und Innen drin denk ich mir, ihr seid doch alle doof und ich weiß es viel besser

Mach ich mich jetzt klein oder doch eher groß ?

Und ist es immer gleich ? Bin ich immer die Kleine … oder die Große ?

Was ist meine wahre Größe ?

Der Teufel steckt im Detail

Warum heißt es Größe und nicht Kleine

Weil groß besser ist als klein ?

Ist groß besser als klein ?

Ein Elefant ist groß, ein Haus ist groß, das Universum ist groß

Und woraus bestehen die alle ?

Aus ganz vielen kleinen Teilen 🙂

Nach Außen groß, nach Innen klein

So herum tun wir das ja auch gerne … wenn wir uns klein und unsicher fühlen, ist die Klappe umso größer … kennt man auch von Dackeln und anderen kleinen Hunden

Was ist nun besser, wie sollte ich sein ?

Ganz riesengroß oder doch lieber klein ?

Sei einfach wie du bist

Erkenne es an, so wie es ist

Erkenne dich selbst, ob groß oder klein

Einzig wichtig ist, du selbst zu sein

Tu was du willst

Etwas tun, das man nicht gerne tut –

Ist das sinnvoll ?

Jetzt kommt direkt die Erwiderung –

Aber man kann doch nicht nur machen, was man will !

Da frage ich –

Warum denn nicht ?

Erst mal definieren – Was bedeutet „gerne tun“, was bedeutet „wollen“ ?

Die meisten Menschen leben im Ausreden-Denken

„Sachzwänge“ ist auch so ein beliebtes Wort

Dem stelle ich gegenüber das Wort „Entscheidungen“

Ich muss de facto gar nichts, außer sterben

Es ist alles meine Entscheidung – Wenn ich nicht arbeiten geh, hab ich kein Geld, wenn ich nicht ess, muss ich sterben

Ich entscheide mich, arbeiten zu gehen, weil ich gerne Geld hab zum leben und wenn’s irgend geht mehr als Hartz IV und selbst verdient anstatt auf Kosten anderer

UND

Es ist meine Entscheidung, ob ich das gerne tu

Ein weiteres meiner Lieblings-Worte: Verantwortung

Es liegt auch in meiner Verantwortung, das, wofür ich mich entschieden habe, so zu tun, dass es mich im Frieden Sein lässt

Als un-friedlicher Mensch bin ich nicht gut für den Frieden in der Welt

Wer mich länger kennt, hat Ähnliches von mir schon mehrmals gelesen

Aktueller Anlass diesmal: Die besonders interessante Kategorie „Helfen“

Zitat: „Ich kann doch jemanden helfen, auch wenn ich das nicht gerne tu“

Ich sage Nein

Wenn ich das nicht gerne tu, dann mach ich das nicht – mehr (!)

Weil es nix bringt

Ich helfe gerne Menschen … ach guck  🙂  das ist es ja, das kleine Wort  🙂

Wenn ich das gerne tu, ist es Win-Win, dann haben alle was davon

Ich kann nicht prinzipiell definieren, ob ich gerne schwere Taschen die Treppe rauf schlepp

Lieber verzichte ich darauf, is klar

Wenn da aber jemand steht, dem das, aus welchen Gründen auch immer, schwerer fällt als mir, dann tu ich das gerne für den und hinterher freuen wir uns beide

Ich nehme mir – inzwischen, das war nicht immer so – die FREIHEIT der ENTSCHEIDUNG, ob ich etwas tun WILL oder NICHT.

Ob das dem anderen passt und wie er damit umgeht, das liegt nicht in meiner Verantwortung

Klingt ganz einfach, war aber ein verdammt weiter Weg

 

 

Überraschung :-)

Diese Woche rechnete ich bei drei Aktionen mit Negativ-Kritik

Einmal in der Familie, einmal unter Freunden und einmal bei der Arbeit

Und was bekam ich ?

Ein „Is okay“

Ein „Du machst das schon richtig“

Und ein „Du hast vollkommen Recht“

Irgendwas scheint besser zu werden mit mir …