Come as you are

Wir alle spielen verschiedene Rollen

Wir sind Frauen oder Männer, Eltern oder Kinder, wir sind Angestellte oder Arbeitgeber, Nachbarn oder Straßenbahnmitfahrer …

Eine Rolle ist aber keine Maske

In jeder Rolle kann ich ich selbst sein … Das ist wohl Ziel der Sache … Möglichst weitgehend ich selbst zu sein, in welcher Rolle auch immer ich gerade unterwegs bin

Manchmal müssen wir aber auch Masken aufsetzen, um uns zu schützen

Ich bin Mensch, ich bin verletzlich und kann nicht immer mein ganzes Innenleben der ganzen Welt preis geben

In einer nahen Beziehung, in Liebe, in Freundschaft, funktioniert das aber nicht

Zumindest für mich nicht

Ich will Menschen als Freunde, keine Clowns, keine Superfrauen- oder Männer, keine Prinzessinnen und nicht den Froschkönig

Das ist eine Frage des Vertrauens

Vertrauen ist vielleicht nicht leicht, aber ohne geht es auf Dauer nicht

 

 

 

Man muss immer etwas haben, worauf man sich freuen kann

Ich freu mich heute auf einen gemütlichen Tag, Yoga machen, endlich mal wieder in meinem Buch weiter lesen …

Ich freu mich morgen auf Laufen am See

Ich freu mich auf diverse Veranstaltungen und Aktivitäten in den nächsten Wochen

Und vor allem freu ich mich darauf, wenn in  hoffentlich ca. 10 Tagen meine Zähne fertig sind und ich wieder Haribos essen kann und mein Müsli nicht bis zur Unkenntlichkeit einweichen lassen muss 😣

Worauf freut ihr euch  ?

Morgens in der U-Bahn …

Fragst du dich …

Muss das unbedingt sein, dass Schulausflüge um 8 Uhr starten ?

Halbe Stunde später wäre doch viel besser, wenn die Bahnen nicht eh schon voll sind mit Menschen, die zur Arbeit fahren und sich dann noch zwanzig schreiende Kinder rein drängeln müssen

Und die schreien und die schubsen und die Begleitpersonen scheinen völlig abgestumpft, keiner sagt mal „Boah, Kinder, nich so laut …

Und dann fährst du weiter, mit der nächsten U-Bahn und stellst fest:

Die sogenannten Erwachsenen – nicht alle, apselut nicht alle ! – aber manche sind ganz genau so

Eine schrille Frauenstimme quäkt dir von hinten in’s Ohr, sich beschwerend über all die schrecklichen Probleme bei der Arbeit, um dann in Panzerwagen-Manier auf die nächste U-Bahn-Tür zuzusteuern, ganz egal, ob du da stehst oder nicht, denn SIE MUSS ALS ERSTE in der Bahn sein

Und dann …

Versenkst du dich wieder in dich selbst und lässt sie alle schreiben und schubsen

Nützt ja eh nix …

Video killed the radio star

Die Wahrheit dieses Pop Songs wird mir immer bewusst, wenn ich mich so durch YT treiben lass und auf Erinnerungen stoße …

Und dann nach guck, wann das eigentlich war … und denk „Das kann doch nicht, da war ich doch erst …

8 Jahre alt zum Beispiel  🙂

Doch, das kann, weil damals zu immer Hause das Radio lief

Und heute ?

Hör ich noch Radio morgens von 06:00 bis 06:05, einmal Nachrichten und Wetterbericht

Nach Feierabend – Zack – Computer an, auf YT gibt’s alles … nach Wahl … welch ein Luxus

So krieg ich allerdings nix mehr mit von aktueller Musik

Vielleicht doch mal wieder Radio hören ?

Och nööö … lieber nich … außer … Oldie-Sender vielleicht 😆

Es grüßt Omma Ananda 😆

 

Aus aktuellem Anlass

Hier noch einmal die Geschichte von Irgendwie Anders

Für H. und alle die, die immer noch meinen, nur sie seien irgendwie anders

In Liebe ❤

Auf einem hohen Berg, wo der Wind pfiff, lebte ganz allein und ohne einen einzigen Freund Irgendwie Anders.

Er wusste, dass er irgendwie anders war, denn alle fanden das. Wenn er sich zu ihnen setzen wollte. Oder mit ihnen spazieren gehen. Oder mit ihnen spielen wollte, dann sagten sie immer: „Tut uns leid, du bist nicht wie wir. Du bist irgendwie anders. Du gehörst nicht dazu.“

Irgendwie Anders tat alles, um wie die anderen zu sein.

Er lächelte wie sie und sagte „hallo“.
Er malte Bilder.
Er spielte, was sie spielten (wenn er durfte).
Er brachte sein Mittagessen auch in einer Papiertüte mit.

Aber es half nichts.

Er sah nicht so aus wie die anderen und er sprach nicht wie sie.
Er malte nicht so wie sie.
Und er spielte nicht so wie sie.
Und was er für komische Sachen aß!

„Du gehörst nicht hierher“, sagten alle. „Du bist nicht wie wir, du bist irgendwie anders!“

Irgendwie Anders ging traurig nach Hause. Er wollte gerade schlafen gehen, da klopfte es an der Tür. Draußen stand jemand – oder etwas.

„Hallo!“ sagte es. „Nett, dich kennen zu lernen. Darf ich bitte reinkommen?“

„Wie bitte?“, sagte Irgendwie Anders.

„Guten Tag!“, sagte das Etwas und hielt ihm die Pfote hin – das heißt, eigentlich sah sie mehr wie eine Flosse aus.

Irgendwie Anders starrte auf die Pfote. „Du hast dich wohl in der Tür geirrt“, sagte er.

Das Etwas schüttelte den Kopf. „Überhaupt nicht, hier gefällt’s mir. Siehst du…“

Und ehe Irgendwie Anders auch nur bis drei zählen konnte, war es schon im Zimmer…

… und setzte sich auf die Papiertüte. „Kenn ich dich?“, fragte Irgendwie Anders verwirrt.

„Ob du mich kennst?“, fragte das Etwas und lachte. „Natürlich! Guck mich doch mal ganz genau an, na los doch!“

Und Irgendwie Anders guckte. Er lief um das Etwas herum, guckte vorn, guckte hinten. Und weil er nicht wusste, was er sagen sollte, sagte er nichts.

„Verstehst du denn nicht!“, rief das Etwas. „Ich bin genau wie du! Du bist irgendwie anders – und ich auch.“

Und es streckte wieder seine Pfote aus und lächelte. Irgendwie anders war so verblüfft, dass er weder lächelte noch die Pfote schüttelte.

„Wie bin ich?“ sagte er. „Du bist doch nicht wie ich! Du bist überhaupt nicht wie irgendwas, das ich kenne. Tut mir leid, aber jedenfalls bist du nicht genauso irgendwie anders wie ich!“ Und er ging zur Tür und öffnete sie. „Gute Nacht!“

Das Etwas ließ langsam die Pfote sinken. „Oh!“, machte es und sah sehr klein und sehr traurig aus. Es erinnerte Irgendwie Anders an irgendwas, aber er wusste einfach nicht, woran. Das Etwas war gerade gegangen, da fiel es ihm plötzlich ein.

„Warte!“, rief Irgendwie Anders. „Geh nicht weg!“ Er rannte hinterher, so schnell er konnte. Als er das Etwas eingeholt hatte, griff er nach seiner Pfote und hielt sie ganz, ganz fest. „Du bist nicht wie ich, aber das ist mir egal. Wenn du Lust hast, kannst du bei mir bleiben.“

Und das Etwas hatte Lust. Seitdem hatte Irgendwie Anders einen Freund.

Sie lächelten und sagten „Hallo“.
Sie malten zusammen Bilder.
Sie spielten das Lieblingsspiel des anderen – jedenfalls probierten sie es…
Sie aßen zusammen.
Sie waren verschieden, aber sie vertrugen sich.

Und wenn einmal jemand an die Tür klopfte, der wirklich sehr merkwürdig aussah, dann sagten sie nicht „Du bist nicht wie wir“ oder „Du gehörst nicht dazu“. Sie rückten einfach ein bisschen zusammen.

(von Kathryn Cave)

Was mir Angst macht

Vandalismus, Sinnlose Gewalt

Besoffene Fußball Fans

Dumme Menschen in Macht-Positionen

Falsche Fingernägel …  am „besten“ lang, eckig und scharfkantig

Mehr fällt mir grad nicht ein

Feuer stand mal ganz oben auf der Liste, nachdem ich mehrere Brände erlebt hatte … aber ich glaub, die Zeiten sind vorbei

Was macht euch Angst ?