„Ich hab nichts gegen Fremde,

aber diese Fremden sind nicht von hier“
(aus Asterix 😏

Brauchen wir dafür ein Gegenüber anderer Hautfarbe ?

Reicht oft schon aus, wenn der Andere aus einem anderen Land kommt

Land ?

Bundesland geht auch schon … Bayern ist ja nicht Deutschland, gell ?

Eigentlich sind schon die aus den anderen Städten anders …

… und Dörfern! In den Dörfern merkt man das ganz schnell, ob einer von hier ist oder nicht

Wenn ich’s recht bedenk …  Was hab ich am Hut mit fremden Menschen auf der Straße oder in der Straßenbahn …

Außer meiner Familie und ganz wenigen Freunden sind das doch eigentlich alles Fremde …

 

 

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22 Kommentare zu „„Ich hab nichts gegen Fremde,

  1. Wenn die Wahrnehmung von Andersartigkeit nicht in Wertung, sondern Neugier und Interesse mündet, kann sie so bereichend sein. Erst wenn ich mich als mehr wert ansehe oder minderwertig fühle – was eigentlich noch gefährlicher ist -, entstehen Angst, Ablehnung und das Gefühl der Bedrohung. Dann muss ich mich aufplustern, abgrenzen, abwerten.
    Wobei erstens die eigentlich angestrebte Distanzierung schon allein durch die negative Konzentration auf den „Fremden“ zerstört ist. ich muss mich ja dann ständig mit ihm beschäftigen. Wobei Distanz in sich gar nichts Schlechtes ist. Wir alle brauchen Raum zum Atmen und Entfalten. Wenn ich sie so lebe, dass ich die Grenzen des Anderen nicht überschreite, kann sie sich sogar ausgesprochen positiv auswirken. Ich beantrage das Schulfach: Differenziering und Reflexion. Und Rückschritte: Weg vom Abgrund der Dummheit.
    Es könnte – so einfach sein. Isses – aber nich (Fanta 4?)

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    1. Es könnte so einfach sein ….
      Auch wenn wir uns mal darauf besinnen würden, was wir alles gemeinsam haben …
      Zwei Augen , zwei Ohren , eine Nase mitten im Gesicht … und es ist doch nur eine dünne Haut drumherum – da drunter sind wir alle ziemlich hässlich … Fleisch und Blut … welches ja auch bei den meisten Menschen rot sein soll, hab ich mir sagen lassen 😏

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    2. Ich glaube , dass eigentlich nicht die Angst das Problem ist. Sie gehört dazu bei allem was für uns neu und fremd ist. Angst ist sogar ein sehr wichtiges Gefühl , ohne das wir vollkommen hilflos wären. Ich denke wichtig ist , dass wir sie wahrnehmen damit wir zu einem adäquaten Umgang mit ihr finden können.Wenn ich sie erkenne , kann ich entscheiden ob daraus Ablehnung oder Neugierde wird. Destruktiv wird sie dann wenn sie abgespaltet wird, dann wird sie in Größen -oder Minderwertigkeitsgefühle verwandelt und wir sind nicht mehr in der Lage unserem Gegenüber in Augenhöhe zu begegnen. Ja, ein Schulfach in Relexion und Differenzierung, ein wunderbarer Gedanke! In unserer Gesellschaft leider so ganz und gar nicht gefragt. Schade!

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      1. Angst ist die Wurzel fast aller Übel
        Ja – Angst hat ihren Sinn, aber das fängt an damit zu trennen – Angst ist NICHT REAL, real ist die Gefahr, Angst ist das Gefühl, also immer persönlich gefärbt von Erfahrungen
        Die meisten Ängste wollen wir uns nicht eingestehen und machen was Leichteres draus, Wut zum Beispiel, die ist aktiv, geht nach Außen, viel einfacher als Angst, Hilflosigkeit …

        Ich glaub aber, beim Thema Fremde ist das Problem ganz einfach, dass das Hirn noch in der Steinzeit lebt
        Alles was nicht meins ist ist Bedrohung / hau ich eine Keule übern Kopp und mach es zu „meins“

        Augenhöhe statt Hackordnung,ja, das wär mal was …
        dazu müssen wir aber raus kommen aus der Höhle und erkennen, dass der Säbelzahntiger ausgestorben ist, wir inzwischen Ackerbau gelernt haben und eigentlich ganz gut alle gemeinsam hier leben könnten auf diesem unseren schönen Planeten

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        1. Ja, ich denke genau darum ging es mir. Um das Eingeständnis der Angst. In dem Moment wo dieses Eingeständnis vorhanden ist erkennen wir dass es eben unsere Angst ist und zunächst mit dem Gegenüber nicht unbedingt etwas zu tun hat. Dann können wir die Verantwortung für diese Angst übernehmen und müssen sie nicht mehr dem anderen in die Schuhe schieben. Ja, ich glaube auch dass Angst eines der problematischsten Gefühle überhaupt ist. Aber die Lösung erscheint mir eben nicht in der Verdrängung der selben zu liegen sondern vielmehr darin, dass wir sie zu uns nehmen. Nur dann können wir entscheiden wie wir mit ihr umgehen

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  2. Auf meiner siebenwöchigen Pilgerreise nach Santiago dürfte ich viele wunderbare Begegnungen mit lieben Menschen haben. Mein Resümee: Gute Menschen gibt es überall, Ungusteln auch. Meine eigene Einstellung wirkt auch, sie ist wie ein Spiegel.Wenn ich vielen netten Menschen begegne, merke ich, dass es mir gut geht…, umgekehrt auch.

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