Mauern, die trennen

Ein sehens- und lesens-werter Blog, den ich letztens entdeckte…

Dario schrittWeise

Kalter Wind fegt über die karge, steppenartige Landschaft. Die groben Steinbrocken bilden eine niedrige, jedoch von weitem sichtbare Trennlinie zwischen den einzelnen Feldern. Bunte Flechtenund Moose schmücken ihre Oberflache.Das Alter der Steine ist schwer zu bestimmen. Sie können mehrere Jahrzehnte, aber auch Jahrhunderte alt sein. Die Vorfahren der heutigen Besitzer haben sie mühevoll aufeinander geschichtet. Die Mauer solldie Grenzen den landwirtschaftlichen Nutzflächen markieren. Sie trotzt dem rauen Klima. Die alte, windgepeitschte Steinmauer ist jedoch zu niedrig, um die Menschen wirklich voneinander zu trennen. Die Nutztiere können die Grenzen nicht überwinden, die Menschen schon. Sie erlauben Gespräche und gegenseitige Hilfe im Notfall.

Andere Mauern sind hingegen viel höher und breiter. Sie können nicht ohne Weiteres überwunden werden. Diese Mauern trennen Menschen voneinander dauerhaft. Doch die höchsten Mauern befinden sich in unseren Köpfen. Sie werden zu unuberwindbaren Hürden zwischen den Menschen. Wer einen Weg zu anderen Menschen oder sogar zum Frieden sucht…

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15 Kommentare zu „Mauern, die trennen

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