Houston, we have a problem

Mit den Prioritäten auf diesem Planeten

Texas ist in aller Munde

Jedes Einzel-Schicksal geht durch die Presse

Dass Mumbai absäuft interessiert kein Schwein

Die haben doch immer Monsun da

Ja – nur nicht so heftig

Genau so, wie es an der Amiland-Küste immer Unwetter gab, nur nicht so heftig

Aber jetzt ist es ja weiter gezogen nach Louisana

Lousiana?

Das fällt dann schon eher in eine Kategorie mit Nepal und Bangladesh

Arme Leute-Länder

Nicht so wichtig

Texas ist wichtig

Texas hat Öl

Und Cowboys

Cowboys sind auch wichtig, für den amerikanischen Traum und so

Am wichtigsten aber ist prinzipiell das Geld

Wo viel Geld ist wird viel geholfen

Logisch, oder?

 

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Durch Zeit und Raum

Ich ziehe meine Bahn

Fest und stark

Bestimmt von Zieh- und Flieh-Kraft

Ich ziehe meine Bahn

Wie ein Planet von Vielen

Einer von Vielen

Teil eines Ganzen

Ich komme nicht in’s Trudeln

Denn ich habe meinen Platz eingenommen

Ich ziehe mein Bahn

Durch Zeit und Raum

Läuft ;-)

Ich bin ein Läufer

War ich schon immer

Laufen macht den Kopf frei und das Gesicht frisch

Ich renne nicht, ich jogge nicht, ich gehe

Und guck mir dabei die Gegend an 🙂

Neue Orte erkundet man am besten laufend

Ob Stadt, Land, Fluss

Was ich gelaufen bin, das kenne ich

Laufen gibt auch das gute Gefühl – Setz mich aus wo du willst, ich gehe nach Hause 😉

Prinzipiell und gerne unterschätze ich die Entfernungen

Aber ich gehe den Weg zu Ende und dann freu ich mich, dass ich es geschafft hab 🙂

Eine meiner „Best“-Leistungen war auf Rügen von Baabe nach Thiessow – am Strand entlang, immer über’n Sand … das muss ich dann aber nicht noch mal haben – dachte ich damals…  inzwischen… wer weiß… wenn ich mal wieder auf Rügen bin… 😉

Auf Rhodos hab ich mir mal den Bauch verbrannt, weil ich unbedingt bis zum Ende der Bucht laufen musste 😆

Aber ich gehe den Weg bis zum Ende

Sonst weiß ich ja nicht, wie’s da aussieht

Auf Berge klettern? Nein – Aber wenn man hoch laufen kann, dann muss ich da hoch

Türme jeglicher Art – vom Leuchtturm bis zum Kölner Dom – da muss ich rauf

Sonst kann ich ja nicht runter gucken 😉

Ich gehe

Den Weg bis zum Ende

Und bis jetzt bin ich noch immer angekommen 🙂

 

 

Welch großes Glück, dass es mir gut geht

Nicht allen Menschen geht es gut

Es ist nicht selbstverständlich

Warum bin ich glücklich, warum geht es mir gut?

Ich bin nicht frisch verliebt

Ich hab kein neues Auto oder Haus

Ich hab nicht im Lotto gewonnen

Ich bin nicht schlagartig total erleuchtet

Ich bin einfach ich und es geht mir gut

Ich habe wieder zwei gesunde Beine auf denen ich durch dieses Leben dackeln kann

Ich habe eine Wohnung, die zwar klein ist aber mein – mein Reich, mein Zu Hause

Ich habe Menschen um mich, mit denen ich reden und mit denen ich lachen kann, mit denen ich mich wohle fühle

Ich hab einen Job, den ich – wenn man schon arbeiten muss 😉 gerne mach und wo ich auch ich sein kann

Ich habe ein Leben

Entstanden mit der Zeit

Erstanden aus jeder Menge Durchananda

Das mein Leben ist

In dem ich ich sein kann

Und es geht mir gut

Welch unglaubliches Glück 🙂

 

 

Was tun wenn’s mir mal nicht so gut geht?

Ich bin zwei Skorpione, ich mag mich mit so was nicht lange aufhalten

Es gibt ja Menschen, die sind auch „gerne mal melancholisch“

Ich nicht 🙂

So auch der Tiger

Er spielt nicht mit seinen Opfern, er spielt mit anderen Tigern, mit seinen Opfern macht er kurzen Prozess

Opfer, Feinde, Störfaktoren  – letztlich sind die doch alle in uns drin

So wie in uns drin auch der einzige Bereich ist, an dem wir etwas ändern können

Was also tun?

Erst mal die absoluten Grund-Bedürfnisse checken

Hunger ? müde ?

Ersteres kann man schnell ändern, zweiteres ist in unserer Lebensweise oft schwierig, aber da tut’s dann notfalls auch n Kaffee oder Energy-Drink 😉

Drittens !!!!  – Einsam? Bedürfnis nach Austausch, Aufmerksamkeit, nach Mensch?

Ta Ta Ta Taaaaaa 🙂  Auch dagegen kann man was tun 🙂

Erst mal jemanden anrufen zum Beispiel

Sich überwinden sich nich blöd vorzukommen in seiner „Bedürftigkeit“

Sind diese drei Punkte geklärt und es hat noch immer nix genützt

Entweder nix drum geben, einfach weiter machen, geht schon von alleine weg

Oder eine der Methoden anwenden, die man gelernt für solche Fälle

Auch das ist ja oft von den Gegebenheiten unseres Lebens abhängig

Wir haben ganz real nicht immer die Zeit, uns ausreichend um uns selbst zu kümmern

Deshalb ist es sinnvoll, Verschiedenes zur Auswahl zu haben

Und da ich schon ne Menge Mist hinter mir hab, habe ich das Glück, schon ein bisschen was gelernt haben zu dürfen  🙂

Ziemlich schnell geht Abgeben an das, was größer ist als ich

Nenn es Gott, Universum oder wie immer du willst

Dazu bedarf es der Einsicht „Ich kann das nicht“, dann des Glaubens, dass mir geholfen werden kann und dann muss ich noch den Entscheidenden Schritt tun und um Hilfe bitten

Fertig 🙂

Etwas länger dauert das, was mir am liebsten ist 🙂

Und es gibt noch ganz viele andere wunderbare Sachen, die man machen kann 😉

Wünsche uns allen einen wunder-vollen Sonntag ❤

Ich glaub es hackt

Müllbeutel mit Mangoduft

Das sind so die Momente

Wo ich da sitz und weiß, ob ich hier weg geh oder was …

I’m all lost in the supermarket
I can no longer shop happily
I came in here for that special offer
A guaranteed personality

I wasn’t born so much as I fell out
Nobody seemed to notice me
We had a hedge back home in the suburbs
Over which I never could see

I heard the people who lived on the ceiling
Scream and fight most scarily
Hearing that noise was my first ever feeling
That’s how it’s been all around me

[Chorus]

I’m all tuned in, I see all the programs
I save coupons from packets of tea
I’ve got my giant hit discotheque album
I empty a bottle and I feel a bit free

The kids in the halls and the pipes in the walls
Make me noises for company
Long distance callers make long distance calls
And the silence makes me lonely

[Chorus]

And it’s not hear
It disappear
I’m all lost

Grünes Wunder

In der kleinen Straße durch die ich morgens gehe, von der Haustür zur Haltestelle, stehen Platanen

Große, alte, schöne Platanen

Neun Stück, eine neben der anderen und wenn die Platanen zu Ende sind ist auch die Straße zu Ende

Ihre Kronen berühren die Häuser auf beiden Seiten

In der Höhe wachsen sie weit über diese hinaus

Da ich schon hier aufgewachsen bin, kenne ich diese Bäume schon seit über 50 Jahren

Aber noch immer bleib ich manchmal stehen, guck hinauf und denke – Boah  😊😊😊

Vom Denken und Wissen

Im selben Moment, in dem ich denke „Ich weiß …“

Spüre ich mit jeder Faser meines Seins,

Dass ich gar nichts weiß

Denn das ist kein Wissen, das ist Denken

Was ich weiß, das weiß ich einfach

Darüber brauch ich nicht nachzudenken

Das hat was zu tun mit Vertrauen

In mich selbst

In meine Wahrnehmung

Den Großteil meines bisherigen Lebens hab ich mir selbst nicht geglaubt

Weil das, was ich wusste, so oft kollidierte mit dem, was ich dachte

Aber woher kommt all das Denken?

Von Außen

Von klein auf kriegen wir beigebracht, was wir zu denken haben

Wir werden beeinflusst von jedem kleinsten bisschen irgendwas

Von allem, was wir hören und sehen unser Leben lang

Die Stimme im Inneren piepst irgendwann nur noch ganz leise

Ungehört

Unbeachtet

Nicht mehr wahrgenommen

Wie ein Radio ohne Strom und Batterie

Verrostet

Verkümmert

Stirbt fast … aber nie ganz

Wenn wir nach ein paar Jahrzehnten Auf und Ab und Hin und Her, langsam mal wieder ein bisschen zur Ruhe kommen

Dann blinkt da was, gibt Zeichen, zuckt noch

Nach und nach begreifen wir

Was so lange verschüttet war

Dass da etwas ist, in unserem Inneren

Das uns leitet und lenkt

Das den Weg kennt

Das ist meine Stimme

Auf die kann ich mich verlassen

Alles andere ist Denk-Bla-Bla 😉

 

Put your hand in the hand of the man who stilled the waters

Viele haben diesen Song gesungen

Aber ich habe mich unsterblich verliebt in Joan Baez, als ich sie in noch ganz jungen Jahren live erleben durfte

Ich sage bewusst „durfte“

Diese Frau macht mir Gänsehaut

Bescheiden und unauffällig kommt sie auf die Bühne

Setzt sich dahin mit ihrer Gitarre

Ohne irgendwelches Trara oder Theater

Füllt sie die große Halle mit ihrer klaren, reinen, schönen Stimme …

Put your hand in the hand of the man who calmed the sea

Take a look at yourself and you can look at others differently

By putting your hand in the hand of the man from the Galilee

 

Vom hängen und lassen

Wir hängen an unserem Leben

Wir hängen an unseren Lieben

Wir hängen an unserem Geld

Wir hängen an unserem Haus

Wir hängen an unserem Hund

Was passiert, wenn wir das hängen mal lassen?

Vermutlich sterben wir umgehend mitsamt all unseren Lieben, das Haus brennt ab, es gibt eine Inflation und der Hund rennt weg

An den Dingen ändert sich gar nichts, ob wir dran hängen oder nicht

Die machen eh was sie wollen

Aber in uns ändert sich was

Woran wir hängen, das hängt auch an uns

Zieht uns runter, macht uns schwer und unbeweglich

Be simple

Be easy

Don’t complicate things

Don’t stuff and overload your life

As more you weight

As bigger wings

You’ll need in the end for the fly high drive

😏

Work-Life-Balance

Ich habe die Freude, einen Job zu haben, in dem ich gefühlt hunderttausend Sachen wissen muss

Ich finde das erfrischend

Abwechslung durch verschiedene Aufgaben-Gebiete, ich hab ein gutes Gedächtnis und krieg ne Menge mit – also bin ich gefragt 😆  – wenn einer was nicht weiß, schicken sie ihn zu mir 😆

Nee – Es ist schon so – Abgrenzen ist wichtig, aber Anerkennung und das Gefühl, etwas bewirken zu können und mitzuhelfen, dass der Laden läuft – das ist schon gut 🙂

Im Privat-Leben dagegen gehe ich immer mehr über zum nicht wissen, zum nicht planen, zum vielleicht… und vielleicht auch nicht 🙂

Das ist noch umso erfrischender – erleichternd, befreiend

Wir wissen ja wirklich so wenig

Wir sehen nur einen ganz kleinen Ausschnitt des Universums und der Zeiten –

Von denen wir aber Teil sind !

Das ist der entscheidende Punkt

Das ist das einzige, was ich wissen muss

Ich bin kein isoliertes, abgegrenztes Ganzes, das sich ständig verteidigen, wieder finden, neu definieren und um sein Leben kämpfen muss

Ich bin ein kleines Teil von etwas ziemlich Großem

Das geht alles seinen Gang und ich geh mit 🙂

Heute regnet’s – da geh ich nicht raus

Morgen wird’s wahrscheinlich nicht regnen und ich geh wandern

Voraussichtlich…

Bis Montag is noch lange hin…

… und überhaupt –

Was weiß ich schon?

Wünsche euch allen ein wunder-schönes Wochenende ❤

 

 

Glück ist unser natürlicher Zustand

Warum sind wir dann so oft – manchmal – immer wieder – unglücklich?

Weil wir überall sind, aber nicht in unserem natürlichen Zustand

Wir sind nicht einfach da, wo wir sind und nehmen die Dinge, wie sie kommen

Wir denken… damit fängt das Problem schon an und damit wird es sicherlich nicht beendet werden

Gegen das Denken an sich is ja nix zu sagen

Kommt immer drauf an, was man so denkt

 

Beguckt man sich die einzelnen Gedanken, kann man die meisten direkt löschen

Alles, was Zukunft ist (wissen wir ja eh nicht, was kommt)

Alles, was Vergangenheit ist (is ja eh vorbei)

Alles, was vielleicht ist (denn vielleicht isses ja auch nicht)

Alles, was Ärger ist (bringt ja nix)

Alles was Sorge ist (bringt auch nix)

Alles was uns gar nix angeht (was andere Menschen denken zum Beispiel)

Was bleibt, wenn man eliminiert, was eh nix nix bringt?

Raum

Sein

Das ist am Anfang erst mal ein bisschen gewöhnungs-bedürftig

Wir sind das nicht gewohnt, dass nix los ist, dass wir nix zu tun und zu sorgen haben

Wenn wir ihn aber einfach mal sein lassen, diesen Raum

Wen wir uns mal trauen, einfach zu SEIN

Einfach tun, was ansteht

Einfach wollen, wessen wir wirklich bedürfen

Impuls-artig denken, was grad bedacht werden muss

Dann entsteht in uns eine Leichtigkeit

Belastungen fallen ab

Wir werden klein und leicht und Teil von etwas, das größer ist als wir

Darin können wir erblühen

Können uns entfalten

Auf natürliche Weise

Das werden, was wir sind

Ein Teil der Natur

Natürlicher Zustand

 

 

Jim Morrison

I wish he found the peace

He couldn’t find in life

Death is not the end

Death is the door

I wish he found

What he was looking for

 

This is the end, beautiful friend
This is the end, my only friend, the end
Of our elaborate plans, the end
Of everything that stands, the end
No safety or surprise, the end
I’ll never look into your eyes, again

Can you picture what will be, so limitless and free
Desperately in need, of some, stranger’s hand
In a, desperate land

Lost in a Roman wilderness of pain
And all the children are insane, all the children are insane
Waiting for the summer rain, yeah
There’s danger on the edge of town
Ride the King’s highway, baby
Weird scenes inside the gold mine
Ride the highway west, baby
Ride the snake, ride the snake
To the lake, the ancient lake, baby
The snake is long, seven miles

Ride the snake, he’s old, and his skin is cold
The west is the best, the west is the best
Get here, and we’ll do the rest
The blue bus is callin‘ us, the blue bus is callin‘ us
Driver, where you taken us

The killer awoke before dawn, he put his boots on
He took a face from the ancient gallery
And he walked on down the hall

He went into the room where his sister lived, and, then he
Paid a visit to his brother, and then he
He walked on down the hall, and
And he came to a door, and he looked inside
Father, yes son, I want to kill you
Mother, I want to, fuck you

C’mon baby, take a chance with us
C’mon baby, take a chance with us
C’mon baby, take a chance with us

And meet me at the back of the blue bus
Doin‘ a blue rock, on a blue bus
Doin‘ a blue rock, c’mon, yeah
Kill, kill, kill, kill, kill, kill
This is the end, beautiful friend

This is the end, my only friend, the end
It hurts to set you free
But you’ll never follow me
The end of laughter and soft lies
The end of nights we tried to die
This is the end

 

 

Legendary

 

When the music’s over
When the music’s over, yeah
When the music’s over, turn out the lights
Turn out the lights, turn out the lights, yeah

When the music’s over
When the music’s over
When the music’s over, turn out the lights
Turn out the lights, turn out the lights

For the music is your special friend
Dance on fire as it intends
Music is your only friend until the end
Until the end, until the end

Cancel my subscription to the Resurrection
Send my credentials to the House of Detention
I got some friends inside

The face in the mirror won’t stop
The girl in the window won’t drop
A feast of friends, „Alive!“ she cried
Waitin‘ for me outside

Before I sink into the big sleep
I want to hear, I want to hear
The scream of the butterfly

Come back baby, back into my arm
We’re gettin‘ tired of hangin‘ around
Waitin‘ around with our heads to the ground

I hear a very gentle sound
Very near yet very far
Very soft, yeah, very clear
Come today, come today

What have they done to the earth?
What have they done to our fair sister?
Ravaged and plundered and ripped her and bit her
Stuck her with knives in the side of the dawn
And tied her with fences and dragged her down

I hear a very gentle sound
With your ear down to the ground
We want the world and we want it
We want the world and we want it now
Now, now

Persian night, babe
See the light, babe
Save us, Jesus, save us

So when the music’s over
When the music’s over, yeah
When the music’s over turn out the lights
Turn out the lights, turn out the lights

Well the music is your special friend
Dance on fire as it intends
Music is your only friend until the end
Until the end, until the end

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