Verbohrt, verschraubt, verdreht

Es gibt Menschen, denen können wir einfach nicht helfen

Physische, psychische Krankheiten, von einem Unglück in’s nächste, das Leben eine einzige Baustelle…

Das rührt das Herz, das tut weh, mit anzusehen, da will man helfen…

Ich zumindest… bis ich – immer – irgendwann an den Punkt komme, einzusehen, dass ich nicht helfen kann

Dann geb ich auf

Ist das schlimm, einen Menschen aufzugeben?

Nein, denn es ist kein aufgeben, es ist ein abgeben an Gott

Früher, als ich meine Grenzen noch gar nicht erkannte, hieß das dann irgendwann  „Ich hab kein‘ Bock mehr auf den Sch… da soll sich jetzt mal Gott drum kümmern, bei Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle, aber ich bin nicht Gott“

Welche Erkenntnis 😆

Ich bin nicht Gott – echt nich? zu schade aber auch 😆

Inzwischen kann ich einfacher und liebevoller abgeben – dahin, wo es her kommt und dahin, wo es hin gehört – zu Gott, an’s Universum, wie auch immer man es nennen will

„Gott, bitte kümmer du dich um ihn/ sie, ich kann es nicht“

In dem Moment sind die Dinge wieder an ihrem Platz, da, wo sie hingehören

Ich kümmer mich um mich

Das reicht nicht nur, das muss man erst mal erreichen

Es ist leichter, sich um andere zu kümmern, als um sich selbst

Es ist leicht, die Verantwortung abzugeben

Denn dann sind ja wieder die anderen Schuld, dass ich schlecht drauf bin, weil die nicht so sind, wie ich das gerne hätte

Der is ja total verbohrt!

Mag sein, vielleicht ist aber auch wirklich was falsch geschraubt im Kopf, was derjenige gar nicht mehr reparieren kann

Vielleicht hab ich aber auch nur eine verdrehte Ansicht und da ist alles in bester Ordnung

Ich bin klein und Gott ist groß

Das Universum unendlich und es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde…

Die Rache ist mein, spricht der Herr

Kümmer du dich um dich und Ich mache den Rest

Mal wieder etwas, was eigentlich ganz einfach ist… 😉

Und es macht gar nix, wenn wir ein paar Jahrzehnte brauchen, um dahinter zu kommen

Was sind ein paar Jahrzehnte in der Ewigkeit?

JETZT  Verantwortung übernehmen für das, was ICH JETZT tu, denk, bin…

Mehr muss ich nicht und mehr kann ich auch gar nicht

Wünsche euch allen einen wunder-baren Tag  ❤

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3 Kommentare zu „Verbohrt, verschraubt, verdreht

  1. Mir hilft es, wenn ich mir klar mache, dass ich gar nicht beurteilen kann, was mein Gegenüber wirklich braucht. Ich selbst habe nur Hilfe angenommen, wenn ich soweit war….und das hat oft gedauert.

    Ich biete Hilfe an…..ich frage was der andere braucht….aber die Entscheidung liegt bei ihm. Das hat mir das Einsehen gebracht, dass ich den anderen Wertschätze wenn ich ihm vertraue, dass er seinen Weg findet.

    Manchmal wende ich mich ab….auch das ist okay.

    Und um sich selbst kümmern tut dem Nächsten auch gut.

    Gefällt mir

    1. gut gesagt!

      … und das mit dem beurteilen… ja, das ist auch wichtig!
      Ich mein ja immer, ich weiß, was für andere das Beste ist – Da war es gut für mich, erst mal anzuerkennen, dass ich noch nicht mal immer weiß, was das Beste für mich ist.
      Jetzt kann ich auch mal was annehmen, was andere mir sagen und stelle fest:
      Das kann äußerst hilfreich sein 😆

      Immerhin kann ich über mich selbst lachen – das is schon mal gut 🙂

      Gefällt 2 Personen

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