Wie konnte ich nur das Kreuz von meinen Schultern nehmen?

Manch einer wird sich fragen

Warum hast du’s überhaupt getragen

Dazu kann ich nur sagen

Ich wurde schon damit geboren

Irgendwas hatte ich wohl verloren

In der Zeit vor der Erinnerung

Da war ein Loch in meinem Sein

Ein Mangel, der nach Drama schrie

Da reichte nicht mein Leid allein

Da reicht auch keine Poesie

Das Leid der Andren mitzutragen

Das fühlte sich grad richtig an

Viel zu kämpfen, viel zu wagen

Ich und das Leben, Mann gegen Mann

Und dann

Irgendwann

War’s genug

Genug gekämpft

Genug gestrampelt

Im letzten Kampf kehrt Frieden ein

Die Welt, sie hat sich nicht gewandelt

Gewandelt hat sich nur mein Sein

Aus dem Schlaf des Todes erwacht

Erstrahlt das Leben in neuer Pracht

Jetzt kann ich es sehen

Die Schönheit, die Wunder

Vorher war alles

Nur wertloser Plunder

Und wo ist jetzt das Kreuz geblieben?

Keine Ahnung, muss irgendwo rumliegen

 

 

 

 

2 Kommentare zu „Wie konnte ich nur das Kreuz von meinen Schultern nehmen?

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