Wo zwei von euch zusammen kommen in meinem Namen,

da bin ich mitten unter euch

Warum gehen Menschen in Kirchen zum Gottesdienst, in’s Yoga-Zentrum zum Satsang, in’s Buddhistische Zentrum zur Meditation?

Beten, singen, meditieren – kann ich doch alles auch alleine

Ja – und mach ich auch

Es ist aber nicht das Gleiche

Wo Menschen zusammen kommen – fremde Menschen, die sich vielleicht nie zuvor gesehen haben und sich vielleicht nie wieder sehen werden –

In einem gemeinsamen Geist – Englisch spirit – spirituell –

Da entsteht etwas

Da kommt der Heilige Geist und das ist spürbar

Hier ist die Ganze mehr als die Summe seiner Teile

Es entsteht Energie, die stärkt, die heilt, die lächeln macht

Und es entsteht Gemeinschaft

Nicht aus Sympathie oder irgendwelchen Interessen heraus

Außer dem Einen –

Gemeinsam zu beten, zu singen, zu meditieren

Als Familie Mensch

In dem Wissen und Vertrauen,

dass es etwas gibt, dass größer ist als wir

und das uns liebt und leitet

Amen

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Veröffentlicht am 16. Januar 2017, in Aus dem Leben. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 8 Kommentare.

  1. Das klingt sehr schön, liebe Ananada… !

    Allerdings, ich glaube, es gibt Menschen, die gerne mit anderen Menschen zusammen sind, und es gibt Menschen, die eher die Stille suchen. Ich selbst suche eher die Stille.
    Ich bin zwar – manchmal – gerne mit anderen Menschen zusammen, aber nicht in der Gruppe. Sobald zu viele Menschen um mich herum sind, wird es anstrengend für mich.
    Da sind dann zuviele Energien auf einmal, das ist schwer zu ertragen für mich.

    Und hier komme ich zu Deinem Kommentar auf meinem Blog, über den ich mich sehr freue und den ich jetzt einfach hier (und nicht dort) beantworte, weil ich gerade dabei bin… ; )
    Yoga habe ich schon ausprobiert, in mehreren Gruppen, und es war ungeheuer anstrengend und kein bisschen entspannend für mich – vielleicht eben wegen der zu vielen Energien zu vieler Menschen um mich herum.

    Und je älter ich werde, desto weniger ertrage ich es, unter vielen Menschen zu sein.
    Hier, bei mir zu Hause, wuseln schon den ganzen Tag lang meine Kinder und ihre Freunde herum, da brauche ich dann zum Ausgleich einfach nur Ruhe und Stille. Sonst könnte ich ja gar nicht mehr schreiben. Da gehe ich dann zur Isar oder in den Wald und komme erholt und erfrischt zurück…

    Aber ich kenne viele Menschen, auch ältere Menschen, die Yoga machen und darauf schwören und die jung und fit und gesund sind, und denen man ansieht und anmerkt, wie gut ihnen das Yoga tut. Ich fürchte nur, ich selbst werde niemals zu diesen Menschen gehören…
    Aber wie dem auch sei – das Schreiben hält mich geistig fit und die Wald- und Isarspaziergänge halten mich körperlich fit, bis jetzt zumindest… ; )

    Alles Liebe

    Hannah

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    • Um Missverständnisse zu vermeiden 😉 – die Stille, das Allein Sein – das ist auch für mich über-lebens-wichtig.
      Ich brauch davon eine ganze Menge, sonst dreh ich ganz schnell durch.
      Auch ich krieg viel zu viel mit von den Energien der Menschen…
      Zur Zeit habe ich den Luxus, mir weitgehend aussuchen zu können, mit welchen Menschen ich mich umgebe und komme erst jetzt so langsam dahinter, dass Gemeinschaft mit Menschen auch gut tun kann, öööh…. hab ich ein paar Jahrzehnte für gebraucht…

      Alles Liebe zurück ❤
      Ananda

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  2. Ich glaube, man kann Gott (oder dem Göttlichen oder wie immer man es nennen mag…) in der Mediationsgruppe begegnen – zusammen mit anderen Menschen – oder auch alleine –
    im Wald. Gott oder Buddha, zusammen oder alleine, draußen oder drinnen, auf der Yogamatte oder im Wald… ich glaube, es ist einerlei.
    Solange man nur sucht, findet man auch….
    ihn oder es oder… du weißt schon.

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    • Ja – ich weiß… 🙂

      In der Natur immer am besten… am direktesten… da bin ich halt noch immer ein wenig eingeschränkt… und das ist auch das Einzige, was mir gefehlt hat in den letzten Monaten – DUCRCH DEN WALD LAUFEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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  3. Energie, die unseren Planeten über die Jahrtausende verändern wird.
    Auch, wenn das derzeit nicht so scheint. Auch, wenn die nächste Generation scheinbar immer die Fehler der voran gegangenen ausbaden muss oder deren Traumata erbt. Fortschritt geht nur mit Schmerz und der Glaube ist der Klebstoff zwischen uns Menschen 😉

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  4. …ich bin gerne allein und empfange viel Energie aus der Natur…aber ich kenne auch die Erlebnisse des gemeinsamen Meditierens, wobei eine unglaubliche Ernergie durch alle floss, die einer allein wahrscheinlich nicht oder nur seltener erreicht…alles ist gut, mag es jeder tun, wie es für ihn gut ist…

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