Über die Liebe

Es fällt leicht, die zu lieben, die wir sowieso lieben.

Es fällt schwerer, die zu lieben, die wir nicht so liebenswert finden.

Doch für den, der die Liebe im Herzen trägt,

wird der Unterschied nach und nach immer geringer…

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6 Kommentare zu „Über die Liebe

  1. Die „Liebe“ im Herzen tragen?
    Das landläufige „ich liebe Dich“ ist emotional und kann meiner Meinung nach nicht mit der „Liebe“ von der Gott spricht gemeint sein….war meine erste Frage an mich selbst.
    Nach langer Zeit kam dann die „Erleuchtung“, dass mit „Liebe“ nur das ANNEHMEN gemeint sein kann.
    Wenn Jesus sagt: liebet einander so wie ich Euch geliebt habe, dann kann er doch nur gemeint haben, nehmt einander so an, wie ihr seid, ohne Vorwürfe, ohne Einschränkung ohne fordernde Bedingungen.

    Meinst Du also, ein Mensch, der die Liebe im Herzen trägt, ist ein Mensch, der seine Mitmenschen bedingungslos akzeptiert? Und ist damit dann nicht auch das bedingungslose Akzeptieren aller Lebenssituationen damit gemeint?

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    1. ich antworte dir darauf mal mit etwas, was ich NICHT als Liebe empfinde und das passt sehr gut zu dem was du sagst –
      das ist ja auch ein häufiger Fall – jemand liebt einen anderen (angeblich), wenn der andere dann aber nicht so ist wie man das gerne hätte, nicht das macht, was man gerne hätte,ist ganz schnell vorbei mit der „Liebe“, dann wird man nämlich sauer.

      Andererseits… stell ich fest…. irgendwie funktioniert da was … das hat was mit Gott zu tun… je besser die „Beziehung“ ist, dann läuft man mehr und mehr einfach rum mit der Liebe im Herzen – auch genannt die „Liebe ohne Objekt“ – die, die einfach da ist, ob oder wer da nu rein gerät oder nicht 🙂

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      1. Das könnte mit meiner vielen Fragen an Gott zu tun haben, die ich immer wieder an IHN stelle: „Herr, Du siehst wie glücklich, dankbar und zufrieden ich bin, weil dieses oder jenes jetzt nach meinen Vorstellungen funktioniert hat. Und genau deshalb habe ich jetzt das Bedürfnis andere glücklich zu machen. Der Bettler bekam einen Zehner und ein herzliches „Gott schütze Dich“. Der fiese Nachbar bekam ein freundliches Lächeln und einen fröhlichen Gruss, meine Hunde bekamen ein Extraleckerle etc etc etc. und es war demnach ein wundervoller Tag für so viele mehr, als nur für mich selbst. Es kann doch kein Problem sein, Herr, den Menschen ihre dringendsten Wünsche zu erfüllen, und sie damit zu „ködern“ auch Deinen dringlichsten Wunsch zu erfüllen, nämlich LIEBET EINANDER“. AMEN.

        Bekam aber keine Antwort….seufz

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    1. so – jetzt kann ich dir auch mal antworten 🙂

      ich denke, das läuft auf zwei verschiedenen Ebenen

      zum einen sind wir Mensch und da müssen wir Grenzen setzen, damit se uns nich alle auf der Nase rumtanzen, müssen uns auch mal auskotzen und so…

      aber wir sind ja auch das Göttliche Wesen in uns
      und da können wir mit dem Herzen in die Herzen rein gucken
      und sehen, dass alles Böse aus Leid entsteht
      dann können wir Mitgefühl haben mit den A…löchern dieser Welt, denn der, der Böses tut ist letztlich der ärmere Wicht, denn er hat noch einen verdammt langen Weg zum Licht!

      „Sieh Gott und das Gute in jedem Gesicht“
      „Liebe deine Feinde, denn durch sie lernst du Geduld und Mitgefühl“

      als erstes müssen wir immer uns selbst lieben – was ja nu wirklich nicht immer leicht ist, aber wenn man bedenkt, dass Gott uns auch liebt, egal, wie dämlich wir uns anstellen und welchen Mist wir machen…
      und der lässt uns ja auch nicht alles durchgehen, wenn wir Seine Gebote nicht befolgen, haben wir den Salat 😆 – das heißt aber nicht, dass Er uns deshalb nicht mehr liebt 😉

      es ist ein schwieriges Thema – vielleicht das schwierigste überhaupt… aber so bin ich nun mal – immer das Schwierigste am liebsten 😆

      … und immer akzeptieren, dass wir halt noch nicht fertig sind, das is okay, sonst könnten wir ja auch gleich tot sein 😉

      übrigens, vielleicht magst du auch diese Seite – ich les die jeden Tag, er schreibt immer was zur Tageslosung und ich finde, total klasse und überhaupt nicht weltfremd oder so

      https://brtheophilos.wordpress.com/

      Alles Liebe von Ananda ❤

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  2. Liebe Katrin, ich selbst konnte bei mir entdecken, dass ich sehr oft Menschen ablehne, wenn ich an ihnen Eigenschaften entdecke, die ich an mir selbst nicht leiden kann.
    Und ebenso fiel mir schon auf, dass mein Gehirn sich an Menschen aus meiner Kindheit erinnert, die mir wehgetan haben. Und erkenne ich dann ein ähnliches Verhalten bei einem Menschen im Jetzt, dann reagiere ich ebenso mit Abneigung.
    Das Einzige, was hier dann hilft, ist das Erkennen dieser Tatsache, und das sich Weigern diesen Menschen gegenüber „ungerecht“ zu sein.
    Sind jedenfalls meine Überlegungen, wenn ich dieses für mich äusserst unangenehme Empfindung einer Ablehnung im Herzen weghaben möchte.
    Üben Üben Üben ….und den Mut es auszuhalten ist meine Devise in letzter Zeit. Denn dass es einfach so verschwindet, habe ich mir schon abgeschminkt 🙂

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