Über die Liebe

„Das Leben ohne Liebe ist langweilig und sinnlos. Wenn sich unsere Liebe aber nur auf unsere eigene Familie beschränkt, schaden wir nicht nur uns selbst, sondern auch anderen. Folglich sollten wir unser Liebe auf alle Lebewesen ausdehnen und keinerlei Gegengaben dafür erwarten. Auf diese Weise stehen die, die wir lieben, unter keinem Druck und fühlen sich glücklich und frei.“

(Cheng Yen)

Immer wieder die Frage:

Können wir Attentäter lieben?

Können wir Hooligans lieben?

Was fühlst du, wenn du dieses Bild siehst?

Mitleid mit dem, der auf dem Boden liegt, das ist klar.

Hass, Zorn, Wut auf die die rein treten?

Kann ich nicht empfinden.

Es macht mich unendlich traurig, dass Menschen so etwas tun.

Und sie tun mir furchtbar leid, die, die so etwas tun.

Das hat nix zu tun mit „mit sich machen lassen“, „keine Bestrafung“ etc…

Aber –

Welch verlorene Seelen

Welch weiter Weg zum Licht

Zorn bringt niemanden weiter

So lange ich Hass empfinde, empfinde ICH Hass

 

Mitleid empfinde ich mit diesen schrecklich hässlich brutalen Menschen

In dem Wissen

In JEDEM Menschen brennt das Licht des Lebens

In JEDEM Menschen schlägt ein fühlendes Herz

So verschüttet

So verkorkst

So weiter Weg zum Glück

Das alles hat NICHTS zu tun damit, gut zu heißen, nichts zu unternehmen… Ich verweise immer wieder gerne, auf Jesus, der die Händler aus dem Tempel geschmissen hat 😉

Es geht hier um die Frage:

Kann ich alle lebenden Wesen lieben?

Und ich sage

Ja, ich kann

Wenn ich sie sehe mit dem Auge des mitfühlenden Herzens

Und nur so kann ich den Kreis durchbrechen.

 

 

 

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11 Kommentare zu „Über die Liebe

  1. Angesichts dieser Bilder kommt in mir kalte Wut hoch. So wie jeden anderen Menschen halte ich mich potentiell für einen Mord fähig. Solche Skrupellosigkeiten bringen mich derart auf …

    Nein, ich kann definitiv nicht alle lebenden Wesen lieben.

    Gefällt 1 Person

      1. Ich kann damit gar nix anfangen.
        Es hört sich für mich an wie „an Jesus übergeben, abhauen, die Getretenen und Geschundenen ihrem Schicksal überlassen“

        Für mich heisst Glauben das, was Bonhoefffer schreibt „An Gott glauben heißt leben, als ob es Gott nicht gäbe“.

        Ich halte es für falsch unsere eigene Verantwortung abzugeben.

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  2. Mitleid empfinde ich keinesfalls, es ist genug, wenn der arme Mann leidet.
    Ich empfinde tiefes Mitgefühl für den Getretenen.

    Und ich würde mir wünschen, dass viele Umstehenden so eine Wut empfinden, dass diese zum Motor wird, um die Peiniger aufzuhalten.

    Es gibt Momente, da darf man nicht nur schauen und lieben, da muss man handeln. Und dafür ist Wut ein guter Motor.

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    1. das is doch nich Verantwortung abgeben
      das ist eine Entscheidung treffen, wo man hin will, den Weg aber nicht alleine gehen müssen
      und das ist ganz bestimmt nicht, die Getretenen und Geschundenen ihrem Schicksal überlassen
      Ich mach den Robin Hood wo ich kann und das weißt du auch
      ABER
      Unter anderem 😉 ist ja auch die Frage – Wie beendet man das ganze Elend irgendwann einmal
      Wie verändert man wirklich was
      Und das geht meiner Ansicht nach nur über eine grundlegende Änderung des Bewusstseins
      Sonst geht das immer so weiter und wird immer schlimmer hier auf diesem komichen Planeten

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      1. für mich hört es sich so an.

        ich übergebe Jesus meine Unfähigkeit und bitte ihn zu helfen….

        also die Betroffenen doch allein lassen.

        Ich mache für mich die Unterscheidung zwischen SEIN und TUN, ich achte und liebe Menschen für ihr SEIN, aber ich verurteile teilweise sehr scharf ihr TUN.

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    2. Ich könnt ja auch mal so fragen:
      Was machst du, wenn du nicht weiter weißt?
      Wenn es dir nicht gut geht?
      Wenn du keinen Frieden im Herzen hast?
      Wenn du nicht schaffst zu sein, wie du sein willst?
      Wenn du nicht an dich selber ran kommst?

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      1. Ganz einfach, ich hole mir Hilfe in dieser Inkarnation, die auf der Erde stattfindet.
        Früher habe ich meine Freunde angerufen, da die jetzt tot sind, rufe ich meine Therapeutin an, und dann gehts ratzfatz weiter.

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  3. ja – zu helfen – MIR zu helfen – du… du du 😆
    nu stell dich doch nich dümmer als du bist, das machst du extra, gel… 😉

    du rufst deine Therapeutin an und ich ruf meinen lieben Gott an

    Hauptsache jeder hat einen, den er anrufen kann 🙂

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