Gute Taten machen glücklich

Mein Leben lang schon hatte ich – nicht immer, aber immer wieder 😉

das Bedürfnis, jemandem was zu schenken, zu geben, zu helfen, halt jemandem was Gutes zu tun.

Verkorkst wie ich nun mal bin und um siebzehn Ecken wie ich nun mal denke,

dachte ich immer, das ist, weil ich mich bei anderen einsch… wollte, mich „Lieb Kind machen“ wie man es ja auch nennt.

Mag sein, dass das durchaus da mit rein spielt, alt und weise wie ich inzwischen geworden bin 😆  finde ich auch das nicht mehr verwerflich.

Ist ein menschliches Grund-Bedürfnis – Wir wollen geliebt werden, so ist das nun mal.

Es gibt ja die ewige philosophische Diskussion – tut man überhaupt je etwas für andere oder tut man letztlich alles nur für sich selbst.

Da werden die Filoso-Fische wahrscheinlich noch ewig drüber diskutieren.

Sollen sie, sofern sie eine Daseins-Berechtigung brauchen.

Tatsache ist: Etwas für andere zu tun macht glücklich – mich und den anderen.

So einfach ist das mal wieder 🙂

Und mal wieder ist es nicht entweder-oder sondern sowohl als auch 🙂

 

Geben ist seliger denn nehmen ?

Nee, geben ist nehmen 😉

 

 

 

 

 

 

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12 Kommentare zu „Gute Taten machen glücklich

  1. Sind wir im selben Tantrakurs? 😂…nee, mal im Ernst, seh ich auch so, ist untrennbar. Hat für mich nichts mit selig zu tun, Grundbedürfnis ja, gemochtwerden ist ein netter 😉 Nebeneffekt, eigentlich tut es tief in mir drin gut.
    Und doch nochmal zurück zum Tantra:: Wenn ich Gebende bin, entwickelt sich jedesmal (!) in mir eine Menge Energie, konkret Hitze, die ich dabei abgebe. Bin oft hinterher klatschnass (nur geatmet und n bisschen gehalten und gestrichen, nä) und das sind definitiv noch keine Wechseljahre 😝. Frag mich aber bitte nicht, woher die Energie kommt, keine Ahnung…
    Ich find es auch wichtig, dass die gute Tat absichtslos passiert, also vollkommen ohne Erwartungen. Ganz große Kunst heutzutage und für viele unverständlich .

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    1. nein, ich bin nich im Tantra Kurs – is aber egal, welchen Kurs man macht – letztlich ist halt wahr was wahr ist 😉

      HA HA – wart mal ab, wenn das wirklich los geht mit den Wechseljahren, das und das zusammen, da kannste direkt ne Tauchschule eröffnen :lol;:

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  2. Ist so.

    Wichtig dabei ist, denke ich, zum einen mich zu prüfen, ob mein Bedürfnis, Gutes zu tun von reinen Herzen kommt oder sich möglicherweise Kalkül dahinter verbirgt. Oder möchte ich mich von mir selbst ablenken? Bleiben mir bei allem, was ich tue, auch die 51% für mich, die ich für mein eigenes Gleichgewicht brauche? Nicht immer ist Selbstlosigkeit das, was es scheint.

    Dennoch, ist so 😉

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  3. Ja um siebzehn Ecken, das stimmt 😀 hihi.
    Gemocht werden ist schön, ich will mich dadurch auch selbst mehr mögen (und wenn ich mich sorge, dann gebe ich einfach um zu helfen). Aber dass die Leute mich mehr mögen, wenn ich gebe ist oft Einbildung, mögen tun sie dich auch so. Auch wenn viele sich schuldig füllen, wenn sie nicht das zurückgeben können was sie bekommen haben. Allein die Bereitschaft was zu geben ist Gold wert, das zeigt dass dir was daran liegt. 🙂

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    1. Du hast schon eine ganze Menge begriffen für dein Alter – ohne jede Ironie 🙂

      Ja, oft geben wir und keiner freut sich
      Warum? Weil wir nicht geben, was der andere braucht
      Und „Dass dir was daran liegt“ – das beides hat ja damit zu tun, den anderen erst mal mitzukriegen, wahrzunehmen….
      und das geht wahrscheinlich dann, wenn man nicht immer nur mit sich selbst beschäftigt ist
      und das geht wahrscheinlich dann, wenn man langsam dahin kommt, was die Buddhisten empfehlen als den Weg zum Glück –
      das frei sein von Wünschen
      oder auch
      Nicht wer viel hat, sondern wer wenig wünscht ist reich.
      Wenn ich dann für mich zufrieden bin, hab ich was übrig für andere

      Boah – das war ja jetzt sehr inspirierend, dein Kommentar –
      und das am frühen Morgen 🙂
      davon muss ich mich jetzt erst mal wieder erholen 😆

      Hab ein schönes Wochenende ❤

      Gefällt 2 Personen

  4. Etwas für jemanden tun „dürfen“, das aus dem Herzen kommt, ist für mich immer ein Geschenk Gottes.
    Etwas für jemanden tun „können“, also es schaffen den Widerwillen zu überwinden, wenn es um etwas Kräfteraubendes, Zeitraubendes oder Unbequemes geht, erfüllt mich weit weniger mit Glück, als mit Dankbarkeit, das geschafft zu haben.

    Und ich sehe das, ehrlich gesagt, keineswegs als minderwertig an, wenn ich mir denke „ach herrje, der alte, kranke Nachbar hat es wieder nicht geschafft den Schnee von seinem Gehsteig wegzuschaufeln…seufz, na muss ich halt nochmal raus, um es zu machen“.

    Allerdings, denke ich mir jetzt eben, wenn er dann vom Fenster runterschaut, und mir zuwinkt, oder sogar Handküsschen schickt, freue ich mich doch 😀

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