Der Islam wieder auf dem Marsch?

 

Habe gestern einen Film gesehen, einen bedrückenden Film, der mir zu denken gibt

Was ich – ungebildet und kein Fernsehen guckend wie ich nun mal bin – nicht wusste: Der 12. September 1683 beendete den türkischen und damit islamischen Vormarsch nach Europa

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_am_Kahlenberg

Das lässt den 11. September 2001 in einem neuen Licht erscheinen.

Ich weiß, dass nicht Islam gleich Terror ist.

Aber wie viele Terroristen braucht es?

Die Anschläge in Brüssel verursachten schon viel weniger Medien-Wirbel als die in Paris.

Ich habe nichts zu sagen

Ich habe keine Antwort

Ich habe keine Vorschläge

Ich frage mich nur: Wird dieser Terror jemals wieder enden?

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Veröffentlicht am 14. Mai 2016, in Planet Earth. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 9 Kommentare.

  1. Ja, diesen Gefahren müssen wir ins Auge schauen. Ich halte es für ganz wichtig denken und aussprechen zu dürfen, was man beobachtet, denkt und welche Schlüsse man daraus zieht. Irrtümer gehören zum Finden der Wahrheit. Ich nehme mir die Freiheit zu denken was ich will. Oft muss ich meine Gedanken verschweigen, weil ich sofort mit Anhängern von rechtem Gedankengut in einen Topf geworfen werde und das mag ich nicht. Ich höre auf zu reden wenn ich merke, dass es nur um das Verschanzen hinter vorgefertigten Argumente geht. Und damit meine ich sowohl linke als auch rechte Argument. Ich erkenne, die Wahrheit bleibt bei solchen „Gesprächen“ auf der Strecke. Das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern passt da wohl.
    Einen lieben Gruß.

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    • Tatsache ist:
      Ich bin kein „Rassist“, weder was Nationalitäten noch Religionen angeht.
      Ich sehe immer den Menschen an.
      Aber da fängst ja schon an 😆 – nun muss ich lachen, weil mir der Zusammenhang grad erst kommt –
      Ich habe sowieso Probleme mit dem Islam – ganz einfach als Frau.
      Mich hätten sie schon längst gesteinigt.
      Und wenn mir dann diese voll-verhüllten Gestalten gegenüber stehen, ganz in schwarz nur mit Seh-Schlitz – tja, da ist es dann wirklich nicht mehr möglich, den Menschen zu sehen…

      Was du oben beschreibst nenn ich die „Stammtisch-Mentalität“
      Das Thema ist schwierig und komplex.

      Ich bin, wie gesagt, sehr offen für alles.
      Habe selbst im Ausland gelebt, bin christlich-buddhistisch gemischt und singe Sanskrit-Mantras –
      Jedoch – mit dem Islam werd ich nicht warm.

      Finde z.B. auch befremdlich, wenn ich eine Frau kenne, in Deutschland geboren, hier lebend, Deutsch sprechend wie du und ich, ich habe sie als moderne Frau kennen gelernt, geschminkt mit Kurzhaarschnitt –
      und dann seh ich jetzt, ein paar Jahre später, ihre Facebook-Seite:
      Nur Frauen in Kopftüchern und langen Mänteln vor türkischen Flaggen

      Mich berührt das seltsam

      So ist es, ganz ohne Theorien und Gedanken, meine natürliche Reaktion.

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      • measententia

        Dein Beispiel erinnert mich an meine eigene Situation vor vielleicht acht Jahren.

        Ich hatte damals, etwa zwei Jahre zuvor, einen Jordanier online kennengelernt. Wir sind bis heute Freunde, haben uns aber nie getroffen. Jedenfalls, mir ging es damals unglaublich besch…, ich war in einer intensiven Phase der Traumaverarbeitung und die Welt draussen sowie mein eigenes Erleben in mir drinnen überfluteten mich einfach nur noch komplett. Ich machte mir längere Zeit ernsthafte Gedanken, zum Islam zu wechseln. Ich war überhaupt nicht religiös und mir war nicht so richtig klar, was mich so anzog. Ich entschied mich glücklicherweise auch dagegen.

        Heute verstehe ich: Ich fühlte mich so verloren, so einsam, diese Welt und meine persönliche Situation so hoffnungslos, dass ich nicht mehr wusste wohin mit mir und der ganzen Verzweiflung, Angst und Unsicherheit. Als Frau hat man im Islam ja nicht viel zu sagen und man wird von der Welt ziemlich „geschützt“ (abgeschottet). Zumindest, wenn alles gut läuft. Ich weiss, es gibt auch andere Fälle. In meinem Fall wäre mein Jordanischer Freund mein Ehemann geworden und ich denke, das hätte tatsächlich (verhältnismässig) gut enden können. Ich hätte mich dann wenigstens nicht länger fragen müssen, warum ich da bin und warum ich jeden Morgen weitermachen soll. Ich hätte zumindest Grund gehabt, die Hoffnung zu verlieren. Ich hätte mir auch nicht länger Gedanken darüber machen müssen, wie ich meine Situation ändern und meine Probleme lösen kann, denn ich hätte ja zu all dem, grundsätzlich, gar kein Recht mehr gehabt.

        Wenn ich so zurück denke, glaube ich, ist es das, was mich damals hauptsächlich so anzog an dem Gedanken. Im Prinzip die Aussicht darauf, nicht mehr zu müssen, weil nicht mehr zu können/ dürfen. Sich ohnmächtig zu fühlen, obwohl man theoretisch noch Handlungsmöglichkeiten hat, das fühlt sich schrecklich an. Ich bin grossgeworden in dem Glauben (und leider auch Erleben), dass ich vor allem ein Stück Mensch bin, das gut ist, um anderen zu dienen und sie zu befriedigen, um für sie und all ihre Fehler geradezustehen und ich war auch überzeugt, durch und durch falsch zu sein. Von daher hätte der Islam lediglich meinem Lebensgefühl entsprochen, was sicherlich zur Anziehungskraft beigetragen hat.

        Heute, jetzt, wenn ich davon schreibe, berührt mich das auch seltsam. Heute bin ich reifer. Längst nicht draussen aus all dem, aber zumindest so weit, dass ich von diesem schädlichen Denken und Verhalten grossen Abstand nehmen und es besser verstehen kann. Ich weiss nicht, was in Frauen und auch Männern vorgeht, die den Wechsel vollziehen. Ohnmachtsgefühle sind, so denke ich, ein wesentlicher Teil für solch radikales Verhalten.

        Ich sage auch nur noch ungerne etwas dazu, wobei mir meistens sowieso die Worte fehlen.

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        • Du und dir nicht länger Gedanken machen „müssen“ – Ich kenn dich bislang kaum, aber ich kann mir schwer vorstellen, dass du damit auf Dauer glücklich geworden wärst 😉

          Klar – Freiheit ist nicht die einfachste Lebens-Form, aber für mich – nach einem langen Weg – die einzige die in Frage kommt.
          Freedom’s just another word for nothing left to lose.
          Dieser Satz ist für viele eine Albtraum-Vorstellung.
          Sie „haben“ gerne möglichst viel, das ihnen Sicherheit bietet – vermeintliche Sicherheit.
          Es gibt keine Sicherheit im Außen – nicht in Menschen, nicht in Dingen, der beste Lacher ist das Wort Lebens-Versicherung 😆
          Sicherheit kann man nur im Inneren finden

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          • measententia

            Nein, glücklicher wäre ich nicht geworden. Das war mir auch damals klar. Aber darum ging es nicht. Mit Glück und dergleichen kann man sich beschäftigen, wenn man ein einigermassen „normales“ (akzeptables, wie auch immer ein jeder es bennen will) Leben hat und somit auch die Fähigkeit und Möglichkeit, sich mehr als nur dem reinen Existieren und Überleben zu widmen. Das war bei mir nie der Fall. Ich hatte für so etwas gar kein Konzept, keine Vorstellung. Ich kannte nur Hölle. Aber eben deswegen wäre es–so schräg das klingen mag–ein Stück weit eine Erleichterung gewesen.
            Weisst Du, wenn um einen herum die Welt Feste feiert und ihr Leben lebt, nicht immer nur glücklich, aber übers Ganze gesehen mehr recht als schlecht, und Du stehst da, wie in einer Blase aus Feuer gefangen, guten Herzens aber nicht in der Lage, ihr zu entkommen, permanent den Vorwürfen anderer ausgesetzt, weil Du angeblich eifach unfähig, faul und kompliziert bist, während Du gleichzeitig Qualen leidest und Deine Hilferufe einfach nicht gehört werden… dann kann das innerlich zu unglaublichen Spannungen führen, weil diese Ambivalenz, diese Diskrepanz, kein auch nur annähernd kohärentes Gefühl mehr entstehen lässt. Es zerreisst Dich. Wie ein Ertrinkender, den man dafür verurteilt, dass er in dem Moment nicht einfach nur das Leben geniesst. Würde man nie machen, oder ? Eben doch. Da ist so viel Leid, welches nicht so offensichtlich ist wie das Ertrinken. Manches kann nur sehen, wer es selber kennt. Aber all zu oft könnten auch andere sehen und wollen es einfach nicht. Können vielleicht auch nicht. Es wäre frustrierend. Es würde in ihnen Schuldgefühle verursachen. Sie müssten sich eingestehen, wie gut es ihnen eigentlich geht. Sie könnten ihr Leben vielleicht nicht mehr so geniessen.

            Mit dem Begriff Freiheit kann ich nicht viel anfangen. Für mich bedeutete es wahrscheinlich, einfach einmal sein/leben zu können, so mehr oder weniger. Mein Alltag, meine ganze Existenz bringt so viel Last und Stress mit sich–grundsätzlich, ohne dass auch nur Zeit vergeht oder etwas passiert, und selbst wenn ich alleine bin–, dass ich kaum in der Lage dazu bin, auch noch zu leben. Wie sagt man so schön: Ich existiere, aber ich habe keine Ahnung, was Leben bedeutet. Für die meisten Menschen ist leben so selbstverständlich, dass sie nicht verstehen, was es daran zu verlieren gibt oder wie es anders sein könnte.

            Und Sicherheit ist ein Unwort. Kannst mich damit jagen. Mein Körper funktioniert, als wäre er in permanenter Lebensbedrohung. Ich habe auch kein Konzept für das Gefühl von Sicherheit. Für mich der befremdlichste Begriff überhaupt. Ebenso wenig für Entspannung oder ein Sich-Wohlfühlen. Und ich habe nichts zu verlieren. Hatte ich nie. Materielles sagt mir nichts. Ich bin arm, habe keine Freunde, habe mich nie irgendwo zuhause gefühlt, habe keine Ausbildung, keine Arbeit, kaum ein Gefühl für meine Bedürfnisse und was mir gut tun würde, mein Körper macht mir auf unterschiedliche Weise zu schaffen und der Staat macht mir den Rest auch noch zur Hölle… nichts, was ich verlieren könnte (Ich könnte noch im Rollstuhl landen oder auf der Strasse. Aber–Qual kommt irgendwann an eine Grenze, wo sie unendlich wird und dann ist jedes ‚Du musst auch das Gute sehen‘ nur noch blanker Hohn). Ausser meinem Leben, das könnte ich noch verlieren. Und wie gerne würde ich. Aber das ist mir ja auch wieder verboten. Es ist schon schräg mit dieser Menschheit. Zwingt einen zu einem Leben in Qual und macht einem dann Vorwürfe, weil man ihr angeblich auf der Tasche liegt…

            Aber eigentlich gehts ja hier um den Islam. Oder eben die Menschen, die ihn vertreten. Ich weiss nicht. Der Mensch ist halt am Ende auch nur ein Tier. Und mit der entstandenen Intelligenz kann er bis heute überhaupt nicht umgehen. Mir scheint, er will etwas, was nicht möglich ist. Rationalität. Friede. Vernunft. Moralisches Verhalten. Im Prinzip alles Hirngespinste. Konzepte ohne wirklichen Gegenwert in der Realität. Das kann gar nicht funktionieren. Warum ist das so schwer zu begreifen ? Vesteh ich nicht. Ich verstehe noch vieles nicht. Für der Welt Probleme gibt es wahrscheinlich keine Lösungen. Der Lauf der Zeit wird es irgendwann richten. Bis dann schlagen wir uns weiterhin die Köpfe ein…

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  2. Kommentar ohne Worte.
    … ich könnt ja auch „gefällt mir“ klicken, als Lesebestätigung, aber das scheint mir auch nicht passend 😉

    ein kurzer Kommentar kann es nicht treffen
    ich könnt jetzt Seiten schreiben
    aber ich denke, wir kommunizieren einfach mal weiter, mit der Zeit, in aller Ruhe ….

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