Über das Warten

Warten hat meist einen negativen Beiklang

Wird fast immer benutzt in Kombination mit müssen

Nun muss ich wieder warten

Warten auf den Bus

Warten im Wartezimmer

Warten, dass kommt, wer sich angekündigt hat

Warten, dass die Wunden heilen

Im I Ging heißt es im Hexagramm Nr.5 „Das Warten“:

So isst und trinkt der Edle und ist heiter und guter Dinge

Wie wär’s denn mal mit Ich darf warten 😉

Ich habe Warte-Zeit

Zeit übrig

Zeit, in der ich nichts tun kann

Zeit, in der ich nichts tun muss

Den Tipp findet man ja auch in Frauen-Zeitschriften:

Im Warte-Zimmer mal NICHTS machen, nicht die Handtasche aufräumen, nicht irgendwelche blöden Zeitschriften lesen…

Heutzutage steckt ja jeder bei der geringsten Warte-Zeit die Nase in’s Smart-Phone

Einfach mal ab-warten

Mal nichts tun

Die Augen zu machen, sich entspannen, die Zeit nutzen zum ausruhen, die Gedanken einfach so durch den Kopf ziehen lassen…

Mir kommen in solchen Phasen oft neue Ideen

Mir fällt ein, was ich vergessen hab

Mir fallen Texte ein zu schreiben

SICH ZEIT LASSEN

klar, kann sein, dass man sich dabei selbst begegnet 😉

 

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Das Wort Gottes

Wenn du ganz still wirst

Kannst du Alles hören

Nur wenn du auch Innerlich still wirst

Kannst du deine Innere Stimme hören

Das in dir, das es besser weiß als du

Gott in dir?

Auch

Denn

Alles ist Gott

Der Himmel und die Erde

Das Wasser und die Berge

Jede Pflanze, jeder Stein, jedes lebende Wesen ist Gott

Doch Gott ist mehr

Gott ist das, was wir nicht kennen

An-Erkennen, dass es etwas gibt, das absolut außerhalb unserer Vorstellungs-Kraft ist

Das, was wir uns nicht vorstellen können

Das ist Gott

Wir können Ihn nicht sehen, denn der Anblick würde uns töten

Wir sehen Seine Zeichen

In Allem, von dem wir ausschließen können, dass es dieser unserer bekannten Welt entstammt

Wir können Seine Stimme nicht hören

Er braucht Mittler,  durch die Er zu uns spricht

Gott will sich uns verständlich machen

Es ist an uns,

Seine Worte zu hören

Seine Sprache zu verstehen

Seine Zeichen zu sehen

Und anzunehmen

Bedingungslos

Ohne Wenn und Aber

Ohne Zweifel und Hader

Dann kann es werden

Zu einer

Direkt-Verbindung.

Amen

 

ungefähr so

Achtsamkeit und Unendliche Geduld

Was runterfällt wieder aufheben

Oder auch erst mal liegen lassen

Wechsel von Anspannung und Entspannung

Immer nur eins auf einmal

Ein Schritt nach dem anderen

Eins führt zum nächsten

Wo’s hinführt werden wir schon sehn

und noch’n Gedicht

Die Ruhe des Herzens zu erlangen

Ist ein gar schwieriges Unterfangen

 

Wir denken und planen

Mehr als wir selbst ahnen

Wir rennen und hasten

Angst vor Rost wenn wir rasten

Wir wünschen und wollen

Wir denken, wir sollen

Muss mich beeilen

Keine Zeit

Hier mit dir

Zu verweilen

 

Lass uns doch mal stehen bleiben

Und treiben lassen statt uns selbst zu treiben

Für einen Moment in Stille versenken

Und dann in Ruhe weiter denken 😉

Oh my God

Jetzt bin ich aber echt geschockt

Prince ist tot

Ja, klar, ich kannte ihn nicht persönlich 😉

Aber ich habe ihn geliebt

Er war einzigartig, fantastisch, bombastisch

Es hat mich grad getroffen wie die Faust in den Magen

und… er wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden… meine Freunde können sich vielleicht vorstellen… so einer is tot und ich lebe…

Na, Ananda, dann zeig mal, dass du es verdient hast !

Find ich gut

Heute in Kirche in WDR 2

Worte eines katholischen Priesters:

„… denn noch immer feiert sich die katholische Kirche oft mehr selbst, als ihrem Kern gerecht zu werden: der Barmherzigkeit“

Klos und Duschräume für die Obdachlosen auf dem Petersplatz sind ja schon mal ein netter Anfang

Zieht den Kardinälen ihre schicken Klamotten aus

Holt die goldenen Madonnen von den Altären und gebt sie denen, die kein Zu Hause und nix zu fressen haben

Raus mit dem Reichtum aus dem Vatikan

Schluss mit den Privilegien für die katholischen An- und Höher Gestellten

Der Papst ist Latino, das macht Hoffnung 😉

Die katholische Kirche muss sich bewegen und zwar schnell oder sie wird sterben

So einfach ist das

Was ihr dem Geringsten unter euch getan, dass habt ihr mir getan.

Darum geht’s

Egal, was passiert, den Glauben nicht verlieren.

Und wie ich da so saß, letztens, mit einem Arabischen Freund und wir waren uns einig:

Es ist egal, woran du glaubst, aber wer Glauben hat, hat keine Angst.

Und mal ganz davon abgesehen, haut mich diese Frau immer wieder um 🙂

Ich hab sie live gesehen, eine kleine Frau, die da vorne sitzt mit ihrer Gitarre ohne irgendwelches Brimborium und alleine mit ihrer Stimme eine ganz Halle füllt.

Nur komm ich jetzt grad mal mit den Daten nich klar …

1973 war sie hier und dann erst wieder 1987.

87 kann nich sein, da war ich schon nich mehr da – äääh hier – Sesam Straße 🙂  jetzt bin ich da dann bin ich hier 🙂

Nee, das muss 73 gewesen sein – Boah Ey – da war ich ja noch ganz klein –

nichtsdestotrotz:

We shall overcome.