Religion = Opium für’s Volk ?

Noch nie größeren Blödsinn gehört 😆

Ob Christ, ob Buddhist, ob sonst welcher Religion oder ähnlichem sich zugehörig fühlend –

Gläubige Menschen verstehen sich als

Soldiers in the army of the Lord

Als Soldaten der Liebe

Sind unermüdlich im Einsatz

Immer im Auftrag des Herrn unterwegs

Betäuben sich nicht

Sondern latschen offenen Auges mitten hinein in’s Chaos

Um zu heilen, zu lindern, zu lieben

Um zu tun, was sie halt eben können

Ein jeder auf seinem Weg

Ein jeder seinen Fähigkeiten entsprechend

Zum Wohle aller lebenden Wesen

Als Licht der Welt

Amen

 

 

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10 Kommentare zu „Religion = Opium für’s Volk ?

  1. Als Soldaten der Liebe

    Sind unermüdlich im Einsatz

    Immer im Auftrag des Herrn unterwegs

    Genau das ist das Opium welches sie weiter ins Volk tragen wollen. Alles im Sinne eines vermeintlichen Herrn und in einem vermeintlichen Auftrag. Menschen in Religionen sind für mich Irr:sinnige mit den besten Absichten und Motiven, leider allzuoft von ihrer Religion so überzeugt (müssen sie auch), dass Offenheit und bedingungslose Liebe nicht (mehr) gelebt werden.
    Ich akzeptiere Religionen und am liebsten wenn sie Privatsache wären.

    Definition von Wikipedia:
    Religion (von lateinisch religio ‚gewissenhafte Berücksichtigung‘, ‚Sorgfalt‘, zu lateinisch relegere ‚bedenken‘, ‚achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“)[1] ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte[2] und damit verbundene heilige Objekte ist,[A 1] die nicht im Sinne der Wissenschaftstheorie bewiesen werden können, sondern nur im Wege individueller intuitiver Erfahrung.

    Sobald etwas – hier Religion – normativ ins Leben einzelner Menschen Einzug halten möchte, oder speziell die eigenen moralischen Werte „aufdrängen“ will, bin ich weg. Vermutlich bin ich auch deshalb nie in einer Gruppe Mitglied geworden. Und wenn ich bedenke, wie viel Kriege im Namen der Religion entstanden sind und immer noch entstehen, halte ich Opium für weitaus ungefährlicher.

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      1. Wortstämme sind interessant die Bedeutung der Worte werden von Zeit zu Zeit verändert.

        So war z.B. früher ein Demagoge positiv besetzt und galt als angesehender Redner, während er heute als Volksverhetzer verstanden wird.

        Soldat verbinde ich mit Militär und Militär grundsätzlich nicht mit Schönem. Zudem habe ich gedient und kenne die Strukturen und die Ausbildung des Militärs… Nicht umsonst kommen so Parolen wie „heiliger Krieg“ zustande… Was für eine heilige Scheiße… lol

        Kämpfen heißt im Widerstand sein.

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    1. Soldat kommt aus dem Wort-Stamm solide

      und ja – nicht für mich, aber für andere bin ich immer gerne bereit zu kämpfen

      Nein, Opium für’s Volk meint was anderes
      Da waren ja gerade die Kommunisten die Kämpfer. die verändern wollten, und meinten, die Gläubigen nehmen alles hin mit Aussicht auf ein besseres nächstes Leben
      Heute auch die Chinesen in Tibet
      Die haben tierische Angst vor den Buddhistischen Mönchen, deshalb unterdrücken und reglementieren sie sie so.

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  2. Die ursprüngliche Aussage Karl Marx lautete nicht Religion sei Opium für das Volk, sondern Religion sei Opium des Volks.

    Gemeint war, dass sich das unterdrückte Proletariat angesichts ihres eigenen, für sie unentrinnbaren Elends und ihrer Ausbeutung durch den Kapitalisten in eine Religion/in einen Jenseitsglauben flüchten, um auf diese Weise ihr irdisches Leid aushalten/betäuben zu können und nicht daran zu zerbrechen.

    Marx verwendet diese Aussage gar nicht so wertend wie die Marxisten nach ihm. Im Sinne seiner historischen Materialismus war er der Ansicht Religion würde von ganz alleine verschwinden, sobald das irdische Leid des Proletariats im Kommunismus überwunden wurde und somit keine Flucht in einen Jenseitsglauben mehr notwendig wäre. Wie sein ganzes Konstrukt des historischen Materialismus ein ziemlicher Irrglaube.

    Erst Lenin wandelte Marx Spruch dann um in Opium für das Volk. Damit unterstellte Lenin implizit ein hinter der Religion liegendes und bewusst gesteuertes Machtgefüge. Dass Religion durch die Machthaber dem Volk als Unterdrückungsinstrument/Betäubungsmittel verabreicht würde, um es auf diese Weise besser kontrollieren zu können. Diese Umwandlung von Marx Spruch nahmen dann Stalin und Mao als Rechtfertigung Religion mit brutaler Gewalt zu verfolgen. An den Früchten sollt ihr sie erkennen. Die Kritiker der Religion als Unterdrückungsinstrument haben die tödlichsten Unterdrückungsregime des 20. Jhd. errichtet.

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    1. Also dich mag ich wirklich – Bin immer wieder erschüttert über den Stand der Algemein-Bildung bei vielen jungen Leuten heute…

      Ich kenne einige Menschen aus Polen.
      Da kann man sehr schön sehen, was die Unterdrückung der Kirche „angerichtet“ hat – Sie ist eine sehr starke Kraft im Leben der Menschen 😉

      Gestern, im Gottesdienst aus Kuba, war es natürlich auch wieder Thema…

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      1. Und dass Gott Humor hat zeigt dann meist das Ende solcher Unterdrückungsregime

        Nach dem Fall der Mauer waren die Honeckers auf der Flucht. Um sich seine Zukunft im neuen Deutschland nicht zu verbauen wollte aber keiner ihrer SED Genossen sie bei sich unterschlüpfen lassen.

        Der einzige, der sich den Honeckers erbarmte war ein Pfarrer, Pastor Holmer nahm die beiden in sein Pfarrhaus auf, wo er ihnen vorübergehend Asyl gewährte.

        Ironie der Geschichte bzw. die Geschichte entblößt doch oft sehr deutlich wessen Geist eine Ideologie wirklich ist.

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  3. Letztens fragte ich einen Atheisten, was er wohl meine, wie die Welt ohne Kirche aussähe.
    Ich begann mit den Städte-Bildern – Unsere Innenstadt z.B. – ohne Kirchen – Hmmmm, meinte er, auf seinen letzten Reisen hätte er überall Kirchen besichtigt – also nur so, natürlich, ääääh… 😆
    Und was alles so in Kirchen statt findet, angefangen mit Qi Gong über Selbsthilfe-Gruppen zu sozialen Einrichtungen jeder Art.
    Dann erzählte ich noch von einer polnischen Freundin, die plötzlich da saß, ohne Mann, ohne Familie (die wollten alle nix mehr mit ihr zu tun haben) aber mit einem kleinen Kind.

    Der – in dem Fall intelligente 😉 Atheist stellte fest:
    Kirche scheint dem Staat Stabilität zu geben … hmmm … ;lol;

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