Damals in Babel

Ich schreibe manchmal Englisch.

Ich weiß, dass hier nicht alle Englisch sprechen.

Ich spreche Englisch bei der Arbeit, Ich spreche Englisch mit meiner Schwester. Wenn’s auf Englisch raus kommt, kommt’s auf Englisch raus.

Und ich sage ganz ehrlich:

Wenn wir Globalisierung nicht nur im negativen Sinn begreifen wollen

Wenn wir begreifen, dass wir auf einer Kugel leben als Familie Mensch

Wenn wir den Turm zu Babel nieder reissen wollen

Dann haben wir genau drei Möglichkeiten

Wir können warten auf das Wunder der Stimmen

Wir können uns einen Babbel-Fisch in’s Ohr stecken

Oder wir einigen uns auf eine Sprache, die wir alle, nicht perfekt, aber doch so weit sprechen und verstehen, dass wir miteinander reden können

Esperanto hat ja nich funktionier … 😉

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6 Kommentare zu „Damals in Babel

  1. Ich finds gut, wenn du in Deutsch schreibst, das verstehen wohl alle hier.

    Ich finde es immer sehr unhöflich, wenn ich mit Leuten zusammen bin, die eine andere Sprache sprechen. Also wenn alle deutsch können, dann sollten sie doch deutsch sprechen und nicht jemanden durch die Sprache ausschließen.

    Mich hat es immer sehr gestört, wenn die beiden Pakistani, mit denen ich mal zusammenwohnte, in Urdu sprachen, wenn ich anwesend war, obwohl sie beide sehr gut deutsch sprachen.

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    1. Im Prinzip seh ich das genau so und wenn ich schreibe, schreibe ich ja auch Deutsch.

      Es gibt aber Dinge, Gedichte und so, die schreib ich nich
      Die kommen irgendwo her, die mach ich nich, die sind einfach da
      und die werde ich mich hüten zu übersetzen 😉

      Wenn du viel in einer Sprache sprichst und schreibst (nicht hier, aber ein ganz Teil meines Lebens findet halt Englisch statt, dann is das einfach so, dass manches Englisch raus kommt

      und früher oder später – nee, jetzt schon, rund um Computer, die Musik im Radio – Englisch is überall
      und es ist nun mal die Sprache, mit der du dich fast überall auf der Welt verständigen kannst
      in Skandinavien, in Holland, ist es normal, dass Menschen – ich wiederhole – es geht nicht um perfekt! aber zumindest doch ein wenig Englisch sprechen

      Zuguterletzt:
      Als damals in Amiland entschieden wurde, welches die gemeinsame Sprache der Einwanderer sein sollte – warum hat man sich wohl für Englisch entschieden?
      Deutsch hat ja nur ganz knapp verloren – Warum wohl?
      Weil Englisch eine sehr einfach strukturierte, sehr leicht auszusprechende, sehr leicht zu lernende Sprache ist.

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      1. Nicht jeder kann es lernen aus verschiedenen Gründen.

        Ich selbst habe mal perfekt Englisch gesprochen, sogar Englisch geträumt, es gab keinen Unterschied zwischen deutsch und englisch, weder in Zeitungen, noch im Fernsehen oder Radio.

        Dann habe ich die gesamte Sprache „verloren“ wäre zu lang, warum und wieso das so war.
        Seitdem habe ich sie nicht mehr „wiedergefunden“, egal wie sehr ich mich anstrenge.

        Ich wollte nur anmerken, dass es einfacher ist, sich verständlich zu machen, wenn man eine gemeinsame Sprache hat, du schreibst ja oben selbst, dass du weißt, es sprechen nicht alle englisch.
        Ist nicht bös gemeint, ich hatte nur gerade gestern wieder so eine Situation, wo meine Perle mit ihrer Schwiemu hier war, und sie sprachen öfter in ihrer Sprache und ich kam mir vor wie ein Depp, sie lachten und ich wußte nicht, was los war. Wohlgemerkt, sie sprechen beide gut Deutsch.

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