Die Bedeutung der Einfachheit

Wenn dich Denken und Intuition

in verschiedene Richtungen ziehen

Folge der Intuition

und du bist sicher gut aufgehoben

 

Noch sehr jung war ich, 15 oder 16, als ich bei Carlos Castaneda, ganz am Anfang dieser unendlichen Buch-Reihe 😉  die Szene mit der Terrasse las.

Und schon damals hab ich das nicht verstanden,

Nicht verstanden, was daran so schwierig sein sollte.

Für die, die Castaneda nicht gelesen haben:

Sein Meister  sagt ihm, er solle auf einer Terrasse seinen Platz suchen und sich da hin setzen.

Eigentlich ganz einfach, oder ?

Offensichtlich nicht,

denn er geht das an, auf diesem typisch „westlichen“ Weg.

Er überlegt, denkt, zerbricht sich den Kopf.

Wie meint der Meister das ?

Welches ist der richtige Platz ?

Wie soll er den finden ?

Wie kann er das wissen, wie heraus finden, sieht doch alles gleich aus ?

Anstatt einfach mal einen Moment stille zu werden

und sich dann da hin zu setzen, wo es sich gut anfühlt 🙂

Es gibt kein richtig und falsch, damit fängt’s schon mal an

und wenn wir einfach das machen, was sich in dem Moment richtig anfühlt,

dann ist in der Tat

Alles ganz einfach.

Wahrheit, Einfachheit und Liebe

Selig sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Himmelreich.

Wahrheit, Liebe, die 10 Gebote, all das können die meisten Menschen leicht verstehen und annehmen.

Das Schwierigste scheint das mit der Einfachheit zu sein 🙂

Einfach machen,

was kann schon passieren ?

In der Zeit, in der du dir den Kopf darüber zerbrichst, WAS ALLES passieren kann,

hättest du schon so viel machen können…..

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8 Kommentare zu „Die Bedeutung der Einfachheit

  1. Das Einfachste ist für viele das Schwerste.
    Alles muss erst gedanklich durchgekaut werden, wenn es einem zu einfach erscheint, es könnte ja ein Haken lauern….grins…

    Geh in die Stille….allein bei der Vorstellung laufen viele innerlich schon Amok, genuso wie bei „Tu einfach mal NICHTS“…

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  2. Wenn es so einfach wäre. Jedes ‚ tun‘ hat eine Konsequenz. Die Frage ist also jedesmal: kann ich mit der Konsequenz umgehen, leben….dann kommt nämlich die Angst ins Spiel. Und das muss nichts schlechtes sein, denn die Angst hält uns davon ab, Dinge zu tun, deren Konsequenzen wir nicht ertragen können.

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    1. Ich habe eine andere Einstellung zur Angst.
      (könnte am Doppel-Skorpion liegen 😉 –
      Ich hab vor nix wirklich Angst
      Und ich hab mich schon in so manches gestürzt, was ich nicht ertragen konnte 😆
      Und die Konsequenzen daraus waren dann auch wirklich gar nicht lustig 😆
      Aber bis jetzt hab ich alles überlebt
      Bin durch alles durch gegangen
      Und aus allem gestärkt wieder hervor – na ja – manchmal gekrochen und gekrabbelt 😆 aber irgendwann dann auch wieder aufrecht gegangen
      Was kann uns schon passieren?

      Alles irgendwie nicht förderliche Verhalten entspringt im Urgrund der Angst
      Grad auch die Stockungen, das auf der Stelle treten
      Wir machen uns hunderttausend Gedanken, was alles passieren könnte
      In der Zeit hätten wir es schon längst tun, auf die Schnauze fallen und wieder aufstehn können 😉

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    2. Was eine Konsequenz mit uns macht können wir vorher ahnen, aber weder wissen noch beeinflussen. Und doch geben wir all zu oft diesem vorauseilenden Gehorsam nach, weil das Kommende ungewiss ist. Diese Unsicherheit verhindert so manche Entwicklung.
      Auch das Nichts-Tun oder leugnen hat Aus:Wirkungen. Die Konsequenz kann uns helfen zu lernen.

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