Nachtrag zu „Den Vorfällen in Köln“

Gestern sah ich „zufällig“  😉  in einer Reportage eine Einrichtung in Kathmandu.

Dort leben Kinder, die missbraucht wurden und Kinder von Frauen, die missbraucht wurden, also Menschen-Leben, die aus Vergewaltigungen entstanden sind.

Und was machen die lieben Kleinen jeden Morgen, als erstes, vor der Schule?

Taekwondo Training 🙂

Die Leiterin des Hauses – überigens genau mein Helden-Typ – eine klare, energische, warmherzige Frau, die 30 offensichtlich recht glückliche Kinder um sich hat 🙂

Also, ich zitiere: „Das ist ganz wichtig, damit sie ihr Selbst-Vertrauen wieder erlangen und wissen, sie können sich verteidigen, wenn sie angegriffen werden.“

 

Sag ich doch 🙂

 

und noch zum Thema Aggression:

Es gibt Angriff und es gibt Verteidigung

Und wegrennen is ja eine gute Idee, wenn da einer im Höflichkeits-Abstand von einem halben Meter vor dir steht und sagt „Guten Tag, ich würde sie gerne vergewaltigen, darf ich?“

😆

und wenn mir einer wirklich körperlich was will,

dann sage ich ganz klar für mich, dann sind mir alle Mittel recht, hauen, kratzen, beißen 😆  –

nee, lieber nich beißen, das is ja ekelich 😆

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7 Kommentare zu „Nachtrag zu „Den Vorfällen in Köln“

  1. Laut Statistik werden in unserem Land jede 3. Frau sexuell belästigt und jede 5. vergewaltigt mindestens einmal in ihrem Leben….das gibt Denkstoff, war aber bisher wohl nicht genug, um Politik und Behörden aufzuwecken.
    Jetzt, wo es Schlagzeilen macht, jetzt also wird endlich darüber gesprochen.
    Es muss sich so einiges ändern, vieles transparenter werden.

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    1. Jawoll 🙂

      und darum geht’s mir ja auch – das is jetzt mal ein extremer Vorfall – daneben, davor und dahinter stehen hunderttausend andere und gelten oft noch als Kavaliers-Delikt oder werden am Stammtisch belacht.

      Gefällt 1 Person

  2. Bei uns in Österreich werden wir informiert, dass Schutzsuchende zu uns kommen die vor Gewalt in ihrer Heimat geflohen sind. Es sei unerträglich, sie in beheizten Zelten schlafen zu lassen, sie brauchen feste Unterkünfte. Nun gut, eines aber verstehe ich nicht, warum greifen diese armen Schutzsuchenden deutsche Frauen an, bestehlen, begrapschen und vergewaltigen sie? Für mich gibt es auch die Kategorie Dankbarkeit. Ist dass die Antwort dieser aufgenommenen Schutzsuchenden darauf, dass Deutschland sie zusammen mit 1,2 Millionen Leidensgenossen im Jahr 2015 aufgenommen hat?
    Für Österreich gilt dasselbe, die Zahl der Flüchtlinge ist kleiner, im Verhältnis zur Einwohnerzahl jedoch größer. Auch bei uns gab es Übergriffe (in Salzburg). Der Polizeipräsident von Wien empfahl den Frauen, nachts nicht ohne Begleitung auf die Straßen zu gehen…
    Warum schweigt die Frauenbewegung dazu?
    Warum diskutiert ihr über Selbstverteidigung statt die Übeltäter zu verurteilen? Ihr sagt, was die Frauen falsch gemacht haben(kreischen, schreien..), warum schont ihr die Angreifer indem ihr den Blick auf das Verhalten der Angegriffenen lenkt und es kritisiert?
    Ich stehe auf und rufe laut: Diese Männer haben in höchstem Maße feig, gemein und gewalttätig gehandelt, ihr Tun ist zu verurteilen!

    P.s. Liebe Ananda? Wie verteidigst Du Dich gegen sechs Angreifer gleichzeitig?

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    1. Es ist nicht entweder oder sondern beides.
      Täter müssen verurteilt werden, das is gar keine Frage.
      Ob ich sechs Tätern gleichzeitig entkommen könnte, würde man sehen.
      Jemand hat mir auch dazu mal einen ganz guten Tipp gegeben 😉
      Es geht mir aber doch ganz allgemein um die Haltung der Frauen – sich zu wehren.
      Ich hörte im Urlaub übrigens in Ö3, dass in Österreich von 2016 an, bei sexuellem Missbrauch keine Gewaltanwendung mehr nötig ist, um den Täter zu 2 Jahren Knast zu verurteilen, es reicht, wenn die Frau deutlich Nein gesagt hat – das find ich gut!
      Ich wiederhole: Ich diskutiere hier im Hauptanliegen über die Haltung von Frauen gegenüber Männern, die sie auf die eine oder andere Art ausnutzen. Flüchtlings-Politik ist auch ein Thema.

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