Weisheit Nr. 12

Das beste Mittel im Kampf gegen das Böse ist Fortschritt im Guten.

 

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30 Kommentare zu „Weisheit Nr. 12

  1. Ünerwinde das Böse durch Gutes.

    Dem Mythos, dass es das Böse nicht gibt sollte das dritte Reich ja ein historisch einmalig grausamer Gegenbeweis sein. Ich glaube was dahinter eher steckt ist die Angst das Böse in dir und mir nicht sehen zu wollen. Sind wir doch alle die Helden unseter eigenen Geschichte.

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    1. es geht wohl eher darum, dass in the long run alles ein Teilchen im großen Puzzle ist, dass uns alles letztendlich alles dahin bringt, wo wir hin gehören,

      Ich hatte eine Diskussion in Ilanahs Blog.
      Zum Thema Vergebung,
      Da sagte sie dann irgendwann;: Wenn du siehst, jemand will deine Schwester vergewaltigen, stehst du dann daneben und sagst Is Okay?
      Darauf ich: Wenn ich sehe, dass jemand jemanden vergewaltigen will, egal ob Mama, Papa, Oma, Opa oder ein wildfremder – Dann bring ich ihn um, hab ich gar kein Problem mit.

      Und was meine eigenen dunklen Seiten angeht – oh ja – hab ich – auch jetzt noch, nach all den Jahren 😉

      Eine gute Idee dazu ist die abendliche Selbst-Inventur.
      Sich selbst offen und ehrlich vor Augen halten – in meinem Falle normalerweise – da hast mal wieder jemanden arrogant abblitzen lassen. da hast du dich mal wieder um andererleuts Probleme gekümmert – und – aua aua, das tut immer besonders weh – mit anderen darüber gesprochen –
      Das waren nur die negativen Seiten – Ich hab auch gute 😆

      Es hat aber noch einen anderen Aspekt als das „überwinden durch“
      Keine Aufmerksamkeit geben, nicht füttern.

      Is ja auch so, wenn man selbst Mist gemacht hat.
      Es sich eingestehen, aber dann Fortschritt im Förderlichen.

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      1. „es geht wohl eher darum, dass in the long run alles ein Teilchen im großen Puzzle ist, dass uns alles letztendlich alles dahin bringt, wo wir hin gehören,“

        Unter Christen ist das ja ein großer Streitpunkt.
        Die einen sagen Gott hat alles vorherbestimmt, und er bringt uns dahin wohin wir gehören (Calvin). Die anderen Sagen Gott gab uns einen freien Willen, und es ist unsere freie Entscheidung wo wir hingehören und wo wir am Ende ankommen (Katholische Kirche).

        Und die meisten anderen Kirchen stehen irgendwo dazwischen.

        Nur Gott allein weiß wie es wirklich ist.

        „Und was meine eigenen dunklen Seiten angeht – oh ja – hab ich – auch jetzt noch, nach all den Jahren “

        Wir können unsere gefallene Natur aus eigener Kraft nicht vollständig überwinden. Das Böse bleibt immer irgendwo auch ein Teil unseres Lebens.

        Aber wichtig ist Paulus Aussage
        “ Keine Aufmerksamkeit geben, nicht füttern.“

        Mit Paulus Worten:
        Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. => Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem

        Auf Böses mit Bösem reagieren => Das Böse füttern
        Stattdessen mit Guten zu reagieren => es überwinden

        Was glaube ich viele am Gut/Böse Schema abschreckt ist die Pauschalisierung. Wir neigen dazu etwas oder jemand als Ganzes als Gut oder Böse zu charakterisieren. Das ist unrealistisch, also gehen wir zum anderen Extrem: Es gibt weder Gut nich Böse sondern nur Grau. Das ist aber gefährlich, weil sich im Grau vor allem das Böse wunderbar vermehren kann. Denn das Böse liegt uns viel näher als das Gute. Für das Gute müssen wir uns anstrengen, während das Böse ganz automatisch zu uns kommt.

        Und dann lagen alle Kulturen aller Zeiten falsch außer unsere atheistische westliche Welt. Denn alle Kulturen kennen Gut und Böse. Das ist sehr arrogant von uns.

        Ich denke der Schnitt ist einfach viel feiner: Es gibt Gutes (LIebe) und Böses (Hass, Mord). Aber niemand ist ganz das eine oder ganz das andere. Beides ist ständig Teil von allem. Und in einer gefallenen Welt gibt es manchmal sogar nur die Wahl zwischen dem geringsten Übel, zumindest wenn wir unser Leben behalten wollen.

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    1. Das Irre is ja – wenn man sich „einfach“ an die 10 Gebote hält, kann eigentlich nix mehr schief gehen…

      Wozu mir auch grad wieder einfällt, wie erstaunt Menschen, die die Kirche ablehnen, immer wieder sind, was so alles in der Bibel steht.
      Passiert mir recht häufig – Jemand verkündet eine Weisheit und ich sag „in der Bibel steht das so…“ – da gucken sie dann doof 😆

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    2. Ich denke es ist noch viel komplexer.
      Du kannst zwar das Gebot halten, am im Herzen trotzdem böse vom anderen Denken. Und auch wenn das böse Denken nicht zum Mord führt, weil du ja das Gebot halten willst, es wird deine Beziehung zum anderen Stück für Stück zerstören.

      Es reicht also nicht nur das Gebot äußerlich zu halten, sondern auch innerlich muss dein Herz verändert werden. So wie Gott in Jeremia verspricht und durch Ausschüttung des Heiligen Geistes verwirklichen will:

      „Der neue Bund, den ich dann mit dem Volk Israel schließen will, wird völlig anders sein: Ich werde ihnen mein Gesetz nicht auf Steintafeln, sondern in Herz und Gewissen schreiben.“

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    1. WordPress das unbekannte Wesen, weiß nich, warum ich dich genehmigen muss

      Schön, dass du wieder unter den Lebenden bist, hoffe, es geht dir wieder ganz gut – hmmmmm…. so viel zum Thema gut 😉

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      1. Das kann daran liegen, dass ich meine mail-adresse geändert habe, da muss es wohl wie beim ersten Kommentar erst genehmigt werden.

        Gut noch nicht, aber auch nicht mehr schlecht. Es geht eindeutig aufwärts.

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  2. Danke, für deine Gedanken.
    In der weltlichen dualen Ebene wirken die Gegensätze. Eine Idee von Gut und Böse ist, sobald sie genannt wird existent – mit all ihren Aus:Wirkungen. Solange wir eine Idee von richtig und falsch verfolgen werden in Schubladen landen. Auch das wäre weder gut noch schlecht. Es ist. Punkt.
    Weder Sinn noch Unsinn macht ES dadurch anders. Es ist. Fertig. Punkt. Aber wir können ES schlecht so lassen; denn wir haben eine Beziehung zu DEM was da IST. Und diese Beziehung legt dementsprechend die Bedeutung für uns fest.
    Man sieht die Welt nicht wie sie ist, man sieht die Welt wie man selbst ist.

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