Gestern Morgen

dachte ich über das Thema Internet-Freundschaft nach.

Sind Blog-Freunde Freunde?

Sollte man das nicht überschätzen, is ja nur Internet?

Die Antwort kam per Post 🙂

sozusagen post-wendend 🙂

Danke 🙂

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Veröffentlicht am 31. Oktober 2015, in Aus dem Leben. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 20 Kommentare.

  1. Je nachdem. Dahinter sitzt ein Mensch und der eine oder andere ist mir wichtig.

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  2. Im „richtigen Leben“ – kicher kicher – das is wieder gut – das richtige Leben 😆

    sind ja auch nicht alle meine Bekannten meine Freunde.

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  3. Danke ebenfalls, und bitte. 🙂

    > Sollte man das nicht überschätzen, is ja nur Internet?

    -> sollte man nicht vergessen, das hinter dem Getippten/ dem Monitor/ am anderen Ende der Leitung ein Mensch sitzt?

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  4. 🙂 hört sich gut an

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  5. Für mich bleibt es stets spannend, mich mit Menschen auszutauschen, von denen ich nur Fragmente kenne. Wir bauen hier ein Bild von uns, eine Projektion sozusagen, wie wir gerne sein möchten. Das muss nicht unecht sein, deckt aber immer nur einen Teil ab.
    Und – es gibt Berührungspunkte.

    Es mag seltsam klingen, aber angesichts dessen, das viele Frauen eine Menge Bilder von sich oder besser von ihrer besten Seite zeigen, finde ich diejenigen spannend, die eben das nicht tun.

    Geistige Verwandschaft braucht keine Bilder 😉
    Lieben Gruß & schön, dich ein wenig zu kennen!

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  6. Zum Einen – Ananda ist manchmal die Ideal-A. 😉
    Das is okay – Selbsterfüllende Prophezeiung 😉

    Zum anderen –
    du gehörst für mich zu denjenigen welchen 🙂

    Das sind nich so viele, ohne Namen zu nennen, zur Zeit denk ich mal, drei Menschen… und ein paar andere, die es vielleicht sind/ werden, denn es ist auch eine Frage der Zeit, die man sich kennt….

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  7. Für mich definitiv ein NEIN,
    Mein Freundschaftsbegriff ist sehr eng gefasst. Ich kenne viele Internet-Bekannte persönlich, habe auch immer wieder Kontakt mit ihnen im RL, aber Freundschaft muss reifen, wachsen, sich bewähren.
    Sehr gute Bekannte kann es auch übers Internet geben, Gleichgesinnte ebenfalls, aber nicht das, was Freundschaft für mich bedeutet.

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    • Ich erinnere mich – lang lang ist’s her – Gedächtnis-mäßig bin ich Elefant – da sagtest du mal – Ich muss mindestens mit dem Menschen telefoniert haben, um zu wissen, was es ist – daran dachte ich später, als ich mit einer Dame telefoniert hatte, die ich aus blog.de kannte – Weia! das war so gar nicht das, was ich mir vorgestellt hatte …

      Andererseits bin ich ein Mensch, der einen Großteil meines Lebens in der anderen Welt verbringt – Innenwelt – Doppel-Skorpion halt 😉 – Ich sehe was, was du nicht siehst (nicht du 😉 – Ich muss einen Menschen nicht unbedingt körperlich vor mir haben und es gibt im „Netz“ ein paar, wie gesagt, wenige Menschen, mit denen ich mich gegenseitig begleite, mehr als mit manchen anderen, die ich „persönlich“ „kenne“.

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      • Ich kann das gut nachempfinden.
        Ich bin ja selbst schon länger auf kompletten Rückzug, Innenschau, meine besten Freunde sind vor noch nicht so langer Zeit gestorben. Ich bin froh, so eine Freundschaft erlebt zu haben.

        Wir waren immer füreinander da, wenn es brannte. Ich habe fast zehn Jahre die Kinder von zwei meiner Freunden bei mir gehabt, weil sie sich nicht kümmern konnten.
        Das war selbstverständlich und musste nicht groß diskutiert werden.

        Umgekehrt waren sie für mich da, als ich krank war.

        So etwas muss wachsen, das kann mMn nicht übers Internet entstehen.
        Bzw. ich persönlich müsste erstmal einige Treffen im RL haben, denn im Internet hat man nur einzelne Anteile von jemandem.

        Natürlich kann man sich auch verbunden fühlen mit Leuten aus den Blogs, geht mir ja auch so, aber ich würde es eben nicht Freundschaft nennen.

        Weißt du von denen, die dich begleiten im Netz, ob sie monatelang an deinem Bett wären, wenn du krank wärst, ob sie alles stehen und liegen lassen, nur um bei dir zu sein und dich zu unterstützen?

        Ich telefoniere ab und an mit Leuten aus dem Blog, mal länger mal kürzer, aber die Frage oben würde ich mit NEIN beantworten.

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  8. Ich glaube, dass zwei Menschen, die auch relativ in der Nähe wohnen, wenn ich einen Hilferuf loslassen würde, kämen. Da frag ich sie jetzt auch nicht nach, was wäre wenn, und wahrscheinlich wird es ja auch nie nötig sein.

    monatelang am Bett… hmmm.. wer täte das?

    Ich denke, im „richtigen“ Leben meine Schwester, die nicht meine „richtige“ Schwester ist – – und ihre Tante wohl auch.
    Die beiden sind aber auch ganz außergewöhnliche Menschen, Inderinnen, die einen ganz anderen Begriff haben von Familie, Nachbarschaft und der Familie Mensch, Indische Christen – eine ganz besondere Sorte Mensch 🙂

    Davon ab – Begriff „Freundschaft“ im Wandel — Ich gehe mehr und mehr in die Richtung, von meinem engen Freundschaft-Bild weg und hin zu Familie Mensch.
    In dem Glauben und Vertrauen, dass da sein wird wer/ was ich brauche, wenn ich es brauche.
    Das hängt auch zusammen mit der wachsenden Radikalität, raus zu schmeißen, was nicht rein passt. Hätte ich oben genanntes Vertrauen nicht, würde ich mich vielleicht noch immer klammern an Menschen, von denen ich nichts habe.

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    • Kann ich verstehen, ich habe auch die Phase des Rausschmeissens hinter mir, es war wie Ballast abwerfen.
      Von meiner alten Thera bekam ich mal den Tipp,einmal im Jahr Handynummern, Telefonnummern, Adressen, Mailadressen auszumisten, zu schauen, wer mich nur aus- oder benutzt, wer nur nimmt und nie gibt usw. Anfangs war es schwer, weil mein Adressbüchlein plötzlich sehr dünn war.

      Wobei ich mir früher in ganz jungen Jahren schon sagte, ich will lieber wenige gute Freunde als viele Bekannte.
      Bei mir hat es was mit Vertrauen zu tun. Das braucht Zeit.
      Meine Freunde waren alle ohne fragen da, wenn not am Mann war, auch mal für Monate.
      So wie ich auch nicht fragte, sondern einfach die Kinder schnappte und sie bei mir unterbrachte, dass es fast zehn Jahre dauern würde, das wußte ih damals nicht, aber es war ok.

      Manchmal hadere ich schon ein bissel, weil ich weiß, dass wir letztlich alle miteinander verbunden sind, und die anderen sind in mir, so wie ich in anderen bin.
      Aber mit dieser „Rosarotenwirhabenunsallesoliebheuchelkultur“ kann ich nichts anfangen, da nehme ich mir das Recht auszusortieren.

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  9. wenn es am ende zwei vielleicht drei leute sind … auf die man nicht gern verzichten möchte … ist es gut …

    der aufwand ist mir in letzter zeit allerdings schnell wieder zu viel geworden … also werde ich den mächtig runter fahren …

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  10. @ Deborrah – wie schön 🙂

    das sind so die „Beweise“ ….

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