La mer

El Mar, Mare Nostrum, Mutter Maria

Das Meer, es fehlt mir

mal bewusst, mal unbewusst, mal mehr, mal weniger

Heute Nacht, im Traum, stand ich auf dem Akropolis-Felsen in Lindos auf Rhodos,

ganz früh am Morgen war es, der Tag erwachte erst

und sah hinaus in diese unglaubliche, blaue Weite

Dann stieg ich hinab bis zum Strand und fühlte mich so unwiderstehlich angezogen, dass ich, so wie ich war, hineinstieg, mit Rock und Hemdchen, war mir ganz egal 😆 – noch jetzt fühle ich das kühle, frische Wasser, erst an den Füßen, dann bis zu den Knien und dann – eintauchen – ganz – versinken, verschwinden, sich auflösen, neu geboren werden.

Lange lebte ich am Meer.

Ein paar Jahre Breitwand, Glas-Fenster-Front direkt vor dem Bett mit Blick hinaus in’s Blaue.

Davor, viele Jahre, musste ich aus dem Haus gehen und um die Ecke gucken, um es zu sehen.

Das tat ich, jeden Morgen, um zu gucken, ob es noch da ist 😆

Zur Zeit machen die Umstände es nicht möglich. Doch ich weiß, sobald es sein darf, geh ich wieder zurück.

Ostsee, Atlantik, Mittelmeer, Ägäis – sie alle sind verschieden, fühlen sich verschieden an, sehen anders aus, riechen anders, welches es sein wird, weiß ich noch nicht.

Bis dahin, wenn mich die Sehnsucht überkommt, erinnere ich mich an einen meiner ganz großen Meeres-Augen-Blicke.

Auf dem Leuchtturm am Kap Arkona auf Rügen.

Eine Weite wie dort habe ich nie vorher oder nachher erlebt.

Das war der Moment, als ich begriff, wie Menschen glauben können, sie können fliegen – einfach hinaus.

  • Ich habe mich beherrscht und bin brav wieder runter gekrabbelt 😆

Ich bin „auch“ 😉 glücklich, hier, wo ich jetzt bin.

Ich liebe die Stadt, die auch meine Heimat ist.

Ich liebe die Berge, Wälder, Felder – Ich find eigentlich alles schön 🙂

Doch nichts ist wie das Meer.

 

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8 Kommentare zu „La mer

  1. Es ist ja auch die alte Heimat.
    Manche meinen ja, wir hätten nie von den Bäumen runter kommen sollen, denn damit fing das Unheil an
    Andere sind der Ansicht, es war schon ein Fehler, das Wasser zu verlassen 😆

    Tatsache ist,
    es ist, innerhalb dessen, was uns mit Körper möglich ist, das Nächste an Zu Hause.

    Wenn das Meer und der Himmel verschmelzen… und du mitten drin 🙂

    Gefällt 1 Person

  2. Ein schöner Traum, bin froh das es noch „Träumer“ gibt.

    Fliegen, kenne ich von meinen Träumen. Einfach nur die Hände ausstrecken und in der Luft schweben. Frei wie ein Vogel durch die Traumwelt reisen. Ach, ein wunderschönes Gefühl.

    Und sobald meine Zeit hier abgelaufen ist (nicht vor dem Jahr 2055 😉 ), wird mein Geist (ich) es auch außerhalb der Traumwelt machen können. 🙂

    > Ich habe mich beherrscht und bin brav wieder runter gekrabbelt 😆

    Zum Glück, so bist du uns erhalten geblieben. 😉

    Gefällt mir

    1. Guten Morgen Viktor –
      Ach, is ja schon Mittach – macht nix – über die Relativität der Zeit haben wir ja schon mal gesprochen 😉

      Ich träum eigentlich immer, Ich träume gern 🙂 – und manchmal ist auch eine „Nachricht aus der Nacht“ dabei, die mir beim Erwachen das eine oder andere Auge öffnet 😉

      Hab einen schönen Tag 🙂

      Gefällt 1 Person

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