Gestern Morgen

dachte ich über das Thema Internet-Freundschaft nach.

Sind Blog-Freunde Freunde?

Sollte man das nicht überschätzen, is ja nur Internet?

Die Antwort kam per Post 🙂

sozusagen post-wendend 🙂

Danke 🙂

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In Memoriam

56 wäre er heute geworden und ich feier lieber seinen Geburtstag als seinen Todestag 🙂

Der is am 23.September – Alle großen Anarchisten werden geboren oder sterben  an einem 23. 😉

What man is at ease in his inn?

Get Out

Wide is the world and cold….

Und es is ja so:

Er lebt nicht mehr.

Das is okay.

Es ist, wie es ist, weil nichts Zufall ist.

Aber wie viele Menschen gehen durch ein ganzes Leben, ohne jemals den Mann/ die Frau zu treffen, wo sie auf den ersten Blick wissen: Das isser.

Der Mensch, mit dem man in einer Welt lebt.

Der Mensch, mit dem man das Gleiche sieht, wenn man das Gleiche sieht.

17 Jahre sind 17 Jahre mehr als nix 🙂

Inertia Creeps

She’s coming up slowly….

Unfeine Eigenarten haben die Angewohnheit, sich unauffällig einzuschleichen.

Is ja kein Wunder, wenn du das Wild erlegen willst, rennst du ja auch nich laut schreiend drauf zu.

Das Gegengift ist Achtsamkeit – Immer schön mitkriegen was los ist 😉

Religion und Wissenschaft

Vor Gott sind alle Menschen gleich.

Die Buddhisten glauben an die Ehrfurcht vor und das Mitgefühl mit allem Leben, egal in welcher Form.

Physikalisch betrachtet bestehen wir alle aus Atomen, im „Kern“ alle das Selbe.

So weit wären wir uns also schon mal einig.

Müssen wir jetzt nur noch die Rassisten, Mobber, Kinderschänder, Mörder, Kriegstreiber und sonstigen Fieslinge von überzeugen.

Alan Parsons meets Antoni Gaudi

Genies unter sich – Alan, Antoni und Ananda 😆

Eingebildet isse gar nicht?

Was soll’s 😆 – Think big, runter schrauben kannste notfalls immer noch –

und dann lass ich dazu noch mal Nelson Mandela zu Wort kommen:

Unsere tiefste Angst ist nicht,
daß wir unzulänglich sind,
unsere tiefste Angst ist,
daß wir unermeßlich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns:
„Wer bin ich eigentlich,
daß ich leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf ?“
Wer bist du denn, es nicht zu sein ?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst,
dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun,
wenn du schrumpfst,
damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren,
um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen,
die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns:
Sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen wollen,
geben wir unbewußt anderen Menschen die Erlaubnis,
dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,
wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun
andere befreien

Ja, ich weiß, der Text stammt ursprünglich von einer Dame namens Marianne Williamson

La mer

El Mar, Mare Nostrum, Mutter Maria

Das Meer, es fehlt mir

mal bewusst, mal unbewusst, mal mehr, mal weniger

Heute Nacht, im Traum, stand ich auf dem Akropolis-Felsen in Lindos auf Rhodos,

ganz früh am Morgen war es, der Tag erwachte erst

und sah hinaus in diese unglaubliche, blaue Weite

Dann stieg ich hinab bis zum Strand und fühlte mich so unwiderstehlich angezogen, dass ich, so wie ich war, hineinstieg, mit Rock und Hemdchen, war mir ganz egal 😆 – noch jetzt fühle ich das kühle, frische Wasser, erst an den Füßen, dann bis zu den Knien und dann – eintauchen – ganz – versinken, verschwinden, sich auflösen, neu geboren werden.

Lange lebte ich am Meer.

Ein paar Jahre Breitwand, Glas-Fenster-Front direkt vor dem Bett mit Blick hinaus in’s Blaue.

Davor, viele Jahre, musste ich aus dem Haus gehen und um die Ecke gucken, um es zu sehen.

Das tat ich, jeden Morgen, um zu gucken, ob es noch da ist 😆

Zur Zeit machen die Umstände es nicht möglich. Doch ich weiß, sobald es sein darf, geh ich wieder zurück.

Ostsee, Atlantik, Mittelmeer, Ägäis – sie alle sind verschieden, fühlen sich verschieden an, sehen anders aus, riechen anders, welches es sein wird, weiß ich noch nicht.

Bis dahin, wenn mich die Sehnsucht überkommt, erinnere ich mich an einen meiner ganz großen Meeres-Augen-Blicke.

Auf dem Leuchtturm am Kap Arkona auf Rügen.

Eine Weite wie dort habe ich nie vorher oder nachher erlebt.

Das war der Moment, als ich begriff, wie Menschen glauben können, sie können fliegen – einfach hinaus.

  • Ich habe mich beherrscht und bin brav wieder runter gekrabbelt 😆

Ich bin „auch“ 😉 glücklich, hier, wo ich jetzt bin.

Ich liebe die Stadt, die auch meine Heimat ist.

Ich liebe die Berge, Wälder, Felder – Ich find eigentlich alles schön 🙂

Doch nichts ist wie das Meer.

 

Heute Morgen

den halben Weg zur Arbeit geheult.

Erst beim Anblick eines schwer magersüchtigen Mädchens, Beinchen wie ein Skelett, Überlebenschance maximal 50 Prozent.

Etwas später ergriff mich dann mal wieder die reine Ergriffenheit

Ich lebe ❗    😀

Ich habe zwei gesunde Beine, auf denen ich durch diese schöne Welt dackeln kann (den Park hatten wir ja schon gestern 😉

🙂

Und dannkam mir noch ein Schul-Ausflug entgegen   🙂

Ein ganzer Haufen Zwerge

Millionen von Möglichkeiten

Welchen Weg werden sie gehen

Kleinigkeiten an Einflüssen können entscheidend sein

Verantwortung für das Leben

Der Mann in der U-Bahn

Bei uns in der U-Bahn wohnt ein Mann.

Mindestens schon so lange, wie ich jetzt hier wieder wohn und das sind immerhin 12 Jahre.

Seine Ungefähr-Geschichte kenn ich, weil meine Mutter es irgendwann tatsächlich geschafft hatte, sich mit ihm zu unterhalten. Was bemerkenswert ist, denn ich erinnere mich noch gut, wie ich ihm zum ersten Mal was gab. Er guckte mich nicht an, sagte kein Wort, eine Hand schoss vor, grapschte nach dem was auch immer ich da damals hatte – völlig verstört.

Er will in kein Obdachlosen-Heim und auch nicht zurück in’s „normale“ Leben. Genug Menschen haben ihm angeboten zu helfen.

Inzwischen hat er sich offensichtlich eingerichtet in seiner Situation.

Die Menschen aus dem Stadtteil versorgen ihn – DENN!!! – Er hat noch nie jemanden nach irgendwas gefragt, spricht niemanden an. Er is einfach da. Und wird offensichtlich „ganz gut“ versorgt. Immer wieder neue Klamotten, im Winter mal ’ne neue Decke, wenn man morgens vorbei kommt und er schläft noch, liegt manches Mal irgendwas in Alufolie eingepacktes auf seinen Sachen,  grad hat er wieder einen neuen Rucksack, man sah ihn auch schon mit Verband um den Fuß –

Es ist sein Leben – hat er sich das ausgesucht ? Ein jeder gucke sein eigenes Leben an, was hast du dir ausgesucht?

Ich zumindest habe gelernt, wenn ich aus der U-Bahn komm und er sitzt da, sag ich (manchmal, nicht immer) „Guten Tag, ich komm in fünf Minuten wieder, nich weg gehen“. Denn das ist mir einmal passiert, da war er schon wieder nicht mehr da 😉 Inzwischen guckt er einen an. sagt „Okay“, Ich hab’s nur wenige Minuten nach Hause, pack ein paar Sachen aus meinem vollen Kühlschrank in eine Tüte, paar Zigaretten dazu, denn er hat angefangen zu rauchen, irgendwann zwischendurch, trinken tut er nicht, Drogen nimmt er mit Sicherheit nicht und hält, wie gesagt, auch nie die Hand auf.

Ich drück ihm die Tüte in die Hand und er sagt „Danke“.

Das is doch schon mal was 😉

Und hiermit sei er verewigt im Internet. Stellvertretend für all die Menschen, die halt irgendwann irgendwie aus der Bahn geschmissen wurde.

Will einer den ersten Stein schmeißen?

Ich zumindest weiß, dass auch ich im Glashaus sitze.

Es gibt Menschen,

mit denen is man ein gutes Team.

Das kann alles sein – Partner, Freund, Familie, Kollegen….

Und ich hab den Verdacht, das hängt gar nicht davon ab, ob man gewillt ist, gut zusammen zu arbeiten.

Es ist eine Sache der Veranlagung, der Bestimmung und gehört in die Kategorie „kann man sich nicht aussuchen“.

Man kann „dran arbeiten“ –  hmmmmmm – kann man?

Wie an einer Beziehung arbeiten – Ja, kann man, für mich ist das nix – Passt oder passt nicht 😉

So bin ich nun mal ;-)

Jahrzehntelanger, unverzichtbarer Montags-Kult: Spiegel kaufen.

Und da ich immer schon kein Fernsehen geguckt hab, Internet kam ja auch erst irgendwann, lange war ich auch im Ausland, hab ich den nicht nur gekauft, sondern auch gelesen – den gesamten Spiegel, von vorne bis hinten, Woche für Woche.

Dann kam der Tag, als unser Held verschwand.

Ohne Rudolf Augstein war der Spiegel nicht mehr das, was er mal war.

Inwieweit das wirklich so war oder ich mir das nur eingebildet hab, kann ich nicht mehr sagen. Ein Stück weit war es auch Personenkult, keine Frage.

Und dann irgendwann hatten sie diese komichen Körperwelten auf dem Titel. Das fand ich schon immer widerlich und da hat’s mir dann gereicht.

Ich hab eine Mail geschrieben und mitgeteilt, dass ich jetzt endgültig die Nase voll hätte und den Spiegel nie mehr wieder kaufen würde.

Manch einer mag sagen – Das ist denen doch schnuppe.

Ich seh das anders. Ich teile mich mit.

Und den Spiegel hab ich seitdem tatsächlich nie mehr wieder gekauft.

Sie haben mir auch nicht geantwortet.

Der Dalai Lama hat mir geantwortet. Barack Obama hat mir geantwortet. Wenn die es nicht nötig  haben, mit mir zu reden, sollen sie ihre blöde Zeitung doch alleine lesen 😆

Andere Hautfarbe

is auch nix anderes als andere Haarfarbe.

Schwarze Menschen sind anders als wir?

Erstens sind die nicht schwarz, sondern braun – so wie wir ja auch nich wirklich weiß sind, sondern irgendwas zwischen beige und schweinchen-rosa,

Zweitens sind alle wir alle anders

Und drittens find ich viele der sogenannten Schwarzen durchaus ziemlich attraktiv 😉 😆

Ansammeln, festhalten,

sparen, verwahren.

Schon meine Omma wusste: Das letzte Hemd hat keine Taschen.

Erich Kästner hat es genial simpel auf den Punkt gebracht:

„Der hat sein Leben am besten verbracht, der die meisten Menschen hat froh gemacht.“

Großzügig seín

Menschen glücklich machen

Teilen, was man hat

What can you lose?

You come from nothing, you’re going to nothing

What have you lost – nothing 😉  😆

Solln wir sie noch mal singen lassen?

Ja, weil’s so schön war 🙂

Tatsache ist,

Ich hab schon manchmal das Gefühl, ich bin irgendwie auf dem falschen Planeten gelandet.

öööh – manchmal?

öööh – eher meistens

eigentlich fast immer 😆

Das Tröstliche ist:

Ich bin hier nich ganz alleine, ich treff immer wieder welche, die sind auch nich von hier 😆

Ganz schön zerbrechlich alles…

Der Brand im Mülheimer Stellwerk ist keine Katastrophe. Er legt nur ein paar Zugstrecken lahm und verstopft die Autobahnen.

Zeigt aber auch wieder, wie anfällig unsere sogenannte Zivilisation ist.

Ein EMP kann sie zum Fallen bringen.

Nach spätestens zwei Tagen wäre das Tier im Menschen erwacht und wir würden wieder in Höhlen hausen.

Zumindest zum heutigen Stand der Dinge, wenn ich mir unsere Famile Mensch so anschau….

Jesus, hier ist Johannes

Nach einer alten Erzählung

Dem Pfarrer in einem Dörflein im Süddeutschen fiel ein alter, bescheiden wirkender Mann auf, der jeden Mittag die Kirche betrat und sie kurz darauf wieder verließ. So wollte er eines Tages von dem Alten wissen, was er denn in der Kirche tue. Der antwortete: „Ich gehe hinein, um zu beten.“ Als der Pfarrer verwundert meinte, er verweile nie lange genug in der Kirche, um wirklich beten zu können, meinte der Besucher: „Ich kann kein langes Gebet sprechen, aber ich komme jeden Tag um zwölf sage: „Jesus, hier ist Johannes.“ Dann warte ich eine Minute, und er hört mich“.

Einige Zeit später musste Johannes ins Krankenhaus. Ärzte und Schwestern stellten bald fest, dass er auf die anderen Patienten einen heilsamen Einfluss hatte. Die Nörgler nörgelten weniger, und die Traurigen konnten auch mal lachen. „Johannes“, bemerkte die Stadionsschwester irgendwann zu ihm, „die Männer sagen, du hast diese Veränderung bewirkt. Immer bist du gelassen, fast heiter.“ „Schwester“, meinte Johannes, „dafür kann ich nichts. Das kommt durch meinen Besucher.“ Doch niemand hatte bei ihm je Besuch gesehen. Er hatte keine Verwandten und auch keine engeren Freunde. „Dein Besucher“, fragte die Schwester, „wann kommt der denn?“, Jeden Mittag um zwölf. Er tritt ein, steht am Fußende meines Bettes und sagt: „Johannes, hier ist Jesus.“