Die Geschichte von den Seesternen

Nacherzählt, hab sie schon in verschiedenen Versionen gehört….

Ein junger Mann geht am Strand spazieren. Aus der Ferne schon sieht er jemanden der da offensichtlich immer wieder irgend etwas aufhebt und in’s Meer wirft.

Beim näher kommen stellt sich das heraus als eine ältere Frau, die Seesterne vom Strand aufhebt und in’s Wasser schmeißt.

„Was machen Sie denn da?“

„Die Seesterne werden in der Nacht mit der Flut an den Strand gespült. Wenn das Wasser zurück geht, bleiben sie liegen. Auf dem Sand, ohne Wasser, können sie aber nicht überleben. Deshalb werfe ich sie zurück in’s Meer.“

Der junge Mann schüttelt den Kopf. „Das ist doch Blödsinn, das ist Sisyphus-Arbeit. Das sind viel zu viele und das jeden Tag. Die können Sie gar nicht alle retten, das macht keinen Unterschied, ob Sie das tun oder nicht.“

Die Frau sieht ihn nachdenklich an. Hebt einen Seestern auf, guckt den an. Schaut wieder hoch, lächelt und sagt: „Für diesen macht es einen Unterschied“ und schmeißt den Seestern mit Schwung in’s Wasser.

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3 Kommentare zu „Die Geschichte von den Seesternen

  1. Genau. Jede große Reise beginnt mit dem ersten kleinen Schritt. Viele neigen dazu, vor dem Prozess des Handelns schon die ganze Idee eines möglichen Zieles für unmöglich zu zerreden. Sollten mehrere der alten Dame folgen, gar nicht auszudenken was das alles entstehen könnte…
    Deshalb bin ich für Versuchen und bei einem Irrtum einfach zu korrigieren – bevor man erst gar nicht anfängt, mit der Begründung funktioniert aus diesen und jenen Gründen oder sowieso nicht.

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