Jetzt kommt’s zurück

Es ist nur logisch:

Erst haben die Europäer andere Völker ausgenutzt, versklavt und ermordet.

Jetzt stehen die bei uns vor der Tür und wollen rein nach Europa.

Ohne die Kolonialzeit wären manche Länder heute vielleicht nicht reicher.

Die Frage ist nur, ob sie nicht besser dran und zufriedener wären, hätten sie sich einfach ihrer Kultur und Lebensweise entsprechend weiter entwickelt.

Und so ist es mit allem: Alles kommt irgendwann zurück.

Advertisements

Wir können nur sehen, was wir kennen

Das is ja logisch.

Die Augen „sehen“ ja sowieso nicht. Das sind nur die Gerätschaften, um die Informationen aufzunehmen, wie Kameras.

Das verarbeiten, zusammen setzen, das eigentliche Sehen passiert im Gehirn.

Und wenn da so was rein kommt wie xychtnflöj, da kann das Hirn nix mit anfangen, das wird eliminiert.

Wenn man dann noch bedenkt, dass das Gehirn 400 Milliarden Bits an Informationen pro Sekunde verarbeitet, uns davon aber nur 2000 bewusst sind, 

dann kann man sich nur in seinen kühnsten Träumen vorstellen, was da noch so alles um uns rum ist, was wir gar nicht mitkriegen 😯   😎

Das „Positive Denken“

hat seinen Boom hinter sich und ist wieder aus der Mode gekommen.

Kein Wunder, denn die meisten haben es einfach nicht verstanden.Es geht nicht darum, sich die Dinge schön zu reden, sondern

Ich erschaffe meine Realität durch mein Denken, durch meine Wahr-Nehmung, mein Empfinden.

Mit den heutigen Methoden der Hirnforschung ist das längst nachprüfbar. Wenn ich immer wieder das Gleiche denke, feuern die gleichen Nervenzellen immer wieder gemeinsam und schaffen dauerhafte, feste Verbindungen. Wenn das passiert, wird dieses passieren.

Lasse ich das zu, werde ich zum Opfer der Umstände. Bleibe gefangen in den Erfahrungen meiner Vergangenheit.

Das muss ich aber nicht. Ich kann eingreifen, steuern, die Kontrolle übernehmen.

Ich entscheide.

Will ich lachen oder will ich weinen? Die Synapsen können da nix machen. Wenn ich oft genug lache, wird das Lachen zu meiner festen Verbindung 😛

Schreiben im Kopf

Im Kopf schreibe ich eigentlich immer.

Das heißt, wenn ich mich nicht gerade mit Buchhaltung beschäftigen, Einkaufszettel machen, mit Menschen unterhalten muss oder ähnliches 😉

Wie irgendetwas weiter geht, Entscheidungen, so was überlass ich lieber dem in mir, das es besser weiß.

Aber formulieren,

Sätze sortieren,

Wörter weg streichen,

den Ideal-Text erreichen,

dafür ist der Kopf gut zu gebrauchen und so kommt er wenigstens nicht auf dumme Gedanken 😉 🙂 🙂

Ein Sturm wird kommen

Böen bis 120 km/h seien zu erwarten.

Uns hier sitzt noch der Pfingst-Sturm vom letzten Jahr in den Knochen. Man kann es auch schlecht vergessen. Waldwege, die es mal gab, gibt es nicht mehr und an allen, die es noch gibt, stehen Schilder „Verlassen der Wege verboten“.

Bis jetzt tobt’s ein wenig, is aber noch nich so schlimm…

Möge niemand zu Schaden kommen.

Das sind so Tage

23./ 24./ 25. Juli

Der Todestag eines Freundes, der für mich Familie war und den ein Herzinfarkt mit Mitte 40 vollkommen unerwartet aus dem Leben gerissen hat.

Es ist schon lange her, das war noch bevor mein Mann krank wurde aber den Moment, als R. vor mir stand und sagte „Dein Freund D. ist tot“ werde ich nie vergessen.

Das Loveparade Unglück in Duisburg vor 5 Jahren. Ich kenne zwar niemanden persönlich, der da gestorben ist, aber ich habe ein paar persönliche Schilderungen gehört von Menschen, die da waren. Is ja hier bei uns umme Ecke

und an dem Abend hatte ich auch das eigentliche traumatische Erlebnis zum Tod meiner Mutter.

Wir wohnen ja im selben Haus, jetzt nur noch mein Vater und ich. Miethaus, eigene Wohnungen und da wir uns – inzwischen 😉 gut verstehen und keiner auf die Idee käme, einfach so beim anderen aufzutauchen – wir rufen vorher an, wie wir das mit anderen Menschen auch machen – ist das ein gutes Familien-Wohn-System.

An dem Abend also, es war ein Samstag, ich war zu Hause, in Ruhe, alleine, plötzlich hämmert da was an die Tür. Ich mach auf, Haustür sperrangelweit auf (Parterre wohn ich) Blaulicht, Sanitäter, klar, wir haben den gleichen Familien-Namen.

Meine Mutter war oben zusammen geklappt. Das war nicht unerwartet, Die letzten zwei Jahre ihres Lebens waren ein Albtraum. Lungenkrebs und noch so’n paar Kleinigkeiten… Gestorben ist sie dann „heute“ im Krankenhaus. Dahin hat sie’s noch geschafft 😉 und das war gut so.

Und gestorben ist sie leicht und im Frieden. Sie hatte keine Angst, denn sie hat ihren Glauben nicht verloren. Eine halbe Stunde vorher noch meinen Vater in die Cafeteria geschickt, Kuchen holen, ein halbes Stück hat sie noch geschafft und dann die Augen zu gemacht.

Als der Pfarrer bei uns war um die Beerdigung zu besprechen, hab ich gesagt: Erzählen Sie die Geschichte von Hiob.

Und als der Sarg in die Erde gesenkt wurde, erhob sich ein Brausen in den Bäumen.

Nee, das hab ich mir nicht ausgedacht, das haben mir auch die hartgesottensten Atheisten unter den Gästen hinterher ganz seltsam berührt erzählt.

Tod, Leben, so ist das Leben.

Alles ist gut und richtig ganz genau so, wie es ist.

Amen.

und dann:

Losung und Lehrtext für Samstag, den 25. Juli 2015

Der HERR tötet und macht lebendig, führt hinab zu den Toten und wieder herauf.
1.Samuel 2,6

Noch Fragen ❓ :grins:

Wirklich?

Sobald wir so etwas verkünden wie „Ich bin glücklich“, „Ich hab’s geschafft“, sehr beliebt auch „Das kann ich jetzt“ 😉  kommt das Leben und fragt „Wirklich?“

Das ist immer so, das ist ein Naturgesetz.

Lass dich nieder auf deinen Lorbeeren und sie werden dich in den Hintern pieksen.

Die Geschichte von den Seesternen

Nacherzählt, hab sie schon in verschiedenen Versionen gehört….

Ein junger Mann geht am Strand spazieren. Aus der Ferne schon sieht er jemanden der da offensichtlich immer wieder irgend etwas aufhebt und in’s Meer wirft.

Beim näher kommen stellt sich das heraus als eine ältere Frau, die Seesterne vom Strand aufhebt und in’s Wasser schmeißt.

„Was machen Sie denn da?“

„Die Seesterne werden in der Nacht mit der Flut an den Strand gespült. Wenn das Wasser zurück geht, bleiben sie liegen. Auf dem Sand, ohne Wasser, können sie aber nicht überleben. Deshalb werfe ich sie zurück in’s Meer.“

Der junge Mann schüttelt den Kopf. „Das ist doch Blödsinn, das ist Sisyphus-Arbeit. Das sind viel zu viele und das jeden Tag. Die können Sie gar nicht alle retten, das macht keinen Unterschied, ob Sie das tun oder nicht.“

Die Frau sieht ihn nachdenklich an. Hebt einen Seestern auf, guckt den an. Schaut wieder hoch, lächelt und sagt: „Für diesen macht es einen Unterschied“ und schmeißt den Seestern mit Schwung in’s Wasser.

Männer und Frauen

Männer sind Männer.

Wenn man einmal raus hat, wie die funktionieren, lässt es sich recht leicht damit umgehen.

Bei Frauen ist das anders.

Die sind alle anders.

Aua Aua, nicht hauen 😆

Ich mag euch ja und ich beneide euch auch nicht darum, dass ihr mit uns klar kommen müsst 😆

Völkerwanderung

Wie damals in’s gelobte Land

So langsam macht man sich bekannt

Es ist wie immer mit was Neuem –

Schon beginnt’s mich zu erfreuen

Von allein bewegt sich keiner

– außer Reiner 😉

Aber wenn’s denn doch sein muss

Kommt’s schnell zu einem guten Schluss

Wir Blogger sind doch kreativ

Wandeln in’s Hoch ein jedes Tief 😛